Am 7. Mai 2026 wurde die Vernissage im Schütz-Art-Museum in Engelhartszell zu einem wahren Fest für Kunstliebhaber. Der große Besucheransturm war kaum zu übersehen – Menschen aus Riedau, Kopfing, Schärding, München und sogar aus der Schweiz strömten ins Museum, um die Präsentation von Helmut W. Hundstorfer, einem renommierten Glaskünstler aus Schärding, und der chinesischen Künstlerin Li Hua zu erleben. Der Anlass? Die Veröffentlichung eines 264-seitigen Bildbandes, der 300 kunstvoll abgebildete Glasobjekte von Hundstorfer zeigt. Dieser Bildband, herausgegeben von Erwin Schütz, dem Bruder des Museumsbetreibers Josef Schütz, ist für 39 Euro erhältlich – solange der Vorrat reicht!
Die Ausstellung im Museum, die mit 50 Glasobjekten von Hundstorfer aufwartet, bleibt bis zum 28. Juni 2026 geöffnet. Friedrich Bernhofer, der Obmann des Kulturvereins, erinnerte während der Veranstaltung an die weltweiten Ausstellungen von Hundstorfer und dessen beeindruckende Karriere. Ein besonderer Moment war die Überreichung des OÖ Kultur-Ehrenzeichens durch Landeshauptmann Thomas Stelzer an Hundstorfer, der sichtlich gerührt war.
„Wild Horses“ und das Artist-in-Residence-Programm
Parallel zur Hundstorfer-Ausstellung läuft auch die beeindruckende Werkschau „Wild Horses“ von Li Hua, die bis zum 30. Juni 2026 zu sehen ist. Diese Ausstellung thematisiert das Pferd als Symbol für Kraft, Macht und Unabhängigkeit und ist ein Teil eines Gemäldezyklus, den Li Hua speziell zum Jahr des Pferdes geschaffen hat. Ihre Arbeiten sind nicht nur visuell beeindruckend, sie beschäftigen sich auch mit der Dynamik von Stärke, Emotion und Sinnlichkeit. Die Energie der Pferde wird hier als Symbol für Freiheit und Ursprünglichkeit inszeniert, was die Besucher in seinen Bann zieht.
Besonders spannend ist, dass Li Hua während ihrer Ausstellung im Rahmen eines Artist-in-Residence-Programms im Museum lebt. Besucher haben die Gelegenheit, bis Ende Mai ihren kreativen Schaffensprozess hautnah zu verfolgen und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Das ist eine wunderbare Chance, mehr über ihre Inspirationsquellen und Techniken zu erfahren. Wer zur Vernissage am 7. Mai kam, konnte nicht nur den Bildband „Aus dem Feuer geboren“ über die Schaffensperioden von Hundstorfer bewundern, sondern auch selbst Teil dieser lebendigen Kunstszene werden.
Ein Jubiläum und eine kulturelle Bereicherung
Josef Schütz feierte zudem das fünfjährige Bestehen seines Museums, das bereits rund 100.000 Besucher anziehen konnte. Das ist eine beeindruckende Zahl und zeigt, wie wichtig das Schütz-Art-Museum für die Kunstszene in der Region geworden ist. Es ist ein Ort der Begegnung, der Inspiration und des Austauschs. Kunst wird hier nicht nur ausgestellt, sondern lebendig gemacht.
Wer die Ausstellungen besuchen möchte, sollte sich sputen: Die Werke von Hundstorfer und Li Hua sind nicht nur für Kunstliebhaber ein Muss, sondern auch für alle, die sich für die kulturelle Vielfalt und das kreative Schaffen in der Region interessieren. Das Schütz-Art-Museum hat sich als bedeutender kultureller Treffpunkt etabliert.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung zur Vernissage kann man sich an office@schuetzartmuseum.at wenden. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie auch in dem Artikel auf MeinBezirk und Tips.