Die Don-Bosco-Schulen in Vöcklabruck feiern in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: 50 Jahre nach ihrer Gründung durch die Don-Bosco-Schwestern sind sie zu einem bedeutenden Bildungsstandort herangewachsen. Was einst mit einer einzigen Klasse begann, umfasst heute eine Vielzahl an Bildungsangeboten und ist aktuell Lern- und Lebensort für rund 680 Schülerinnen und Schüler. Betreut werden sie von 88 Lehrkräften und 28 Don-Bosco-Schwestern, die gemeinsam an der besonderen Atmosphäre der Schulen arbeiten.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zu diesem runden Geburtstag haben Lehrkräfte und Schüler eine besondere Aktion unter dem Motto „Raus in die Natur“ ins Leben gerufen. Alle Klassen unternehmen Ausflüge in die Umgebung, um die Natur zu erkunden. Entlang der Wege werden kreativ gestaltete, bemalte Steine mit der Aufschrift „50 Jahre DBS“ ausgelegt. Diese Steine, auch „Stoaroas“ genannt, sollen Wandernde und Spaziergänger überraschen und auf das Jubiläum aufmerksam machen. Die Steine sind auf Waldwegen, Aussichtspunkten und Rastplätzen platziert, sodass sie leicht zu finden sind.
Gemeinschaft und Kreativität im Fokus
Die Finder der Steine sind herzlich eingeladen, Fotos ihrer Entdeckungen mit der Schule zu teilen. Diese Aktion verbindet Bewegung, Gemeinschaft und Kreativität und wird als gelungener Beitrag im Jubiläumsjahr beschrieben, ganz im Sinne von Don Boscos Philosophie, die auf die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler abzielt. Diözesanbischof Manfred Scheuer betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung dieser Werte.
Die Don-Bosco-Schulen bieten derzeit zwei Schultypen an: die Berufsbildende Akademie für Elementarpädagogik (BAfEP) und die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW). Darüber hinaus umfasst das Angebot ein Kolleg und einen Kindergarten. Die Schulen haben sich nicht nur der akademischen Ausbildung verschrieben, sondern auch der Wertevermittlung. Die Bildungsreferenten von Don Bosco machen Schule unterstützen dabei die Identitätsbildung der Schülerinnen und Schüler und fördern die Entwicklung einer Haltung, die sich an Werten wie Gemeinschaft, Vielfalt und Solidarität orientiert.
Ein Blick in die Zukunft
Die Methode der erlebnisorientierten Pädagogik im Unterricht sorgt dafür, dass Schülerinnen und Schüler sich selbst und andere unter besonderen Bedingungen kennenlernen. Durch Workshops werden Erfahrungsräume geschaffen, die nicht nur neue Fragen und Denkweisen aufwerfen, sondern auch Spaß bereiten. Diese Ansätze sind besonders wichtig in einer globalisierten Welt, in der Verantwortung für eine gerechtere Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Die Don-Bosco-Schulen in Vöcklabruck haben sich in den letzten 50 Jahren zu einem Ort entwickelt, der weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. Sie sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie Bildung und Wertevermittlung Hand in Hand gehen können. Für die kommenden Jahre bleibt zu hoffen, dass sie weiterhin eine wichtige Rolle in der regionalen Bildungslandschaft spielen werden.
Weitere Informationen zu den Feierlichkeiten und der Geschichte der Don-Bosco-Schulen finden Sie in einem Artikel von Tips sowie in einem Beitrag von Nachrichten.at.