Ein strahlender Tag in der BAUAkademie in Langenlois, wo die Luft vor Aufregung und Leistungsdrang nur so vibriert. Die besten Lehrlinge im Hochbau aus ganz Niederösterreich haben sich versammelt, um ihre Fähigkeiten zu messen. Und was für ein Wettbewerb das war! Daniel Kammerhofer und Alexander Michlmayer von der Stöckler Bau GmbH in Weistrach haben die ersten beiden Plätze beim Landeslehrlingswettbewerb im Hochbau erobert. Das ist mal eine Leistung, die sich sehen lassen kann!

Insgesamt waren 18 Teilnehmer am Start. Alle gaben ihr Bestes, aber die beiden Amstettener Jungs haben sich durch ihre herausragenden Fähigkeiten in praktischen Arbeiten, wie dem Erstellen von Mauerwerken und Verputzarbeiten, durchgesetzt. Auf den dritten Platz schaffte es Paul Fruhmann von der Baustudio Höfer – BM. Ing. A. Höfer GmbH aus Otterthal, Bezirk Neunkirchen. Ein wirklich spannender Wettbewerb, und das nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Zuschauer!

Lob für die Qualität der Ausbildung

Günther Lehner, der Landesinnungsmeister Bau NÖ, ließ es sich nicht nehmen, die Leistungen der Teilnehmer zu loben. „Die Qualität der Ausbildung in unserem Bundesland ist hervorragend“, schwärmte er. Es war nicht nur eine Frage des Geschicks, sondern auch des theoretischen Wissens, das jeder Lehrling unter Beweis stellen musste. Bewertet wurden neben den praktischen Arbeiten auch Dinge wie Bauwinkel, Abdeckplatten und Edelputz – und natürlich das saubere Arbeiten. Da flossen jede Menge Schweiß und Konzentration!

Aber das ist noch nicht alles! Ab August 2026 wird es in der Bauwirtschaft eine neue Ausbildungsordnung geben, die 19 Berufe umfasst. Diese umfassende Reform bringt nicht nur neue gesetzliche Vorgaben mit sich, sondern auch 16 Umsetzungshilfen, die den Ausbildern helfen, sich auf die modernisierte Ausbildung vorzubereiten. So wird beispielsweise die Integration nachhaltiger Materialien und Baustoffe betont, und Themen wie energetische Sanierung und Kreislaufwirtschaft gewinnen an Bedeutung.

Ein Blick in die Zukunft

Die neue Verordnung umfasst 358 Seiten und wird die Ausbildungsinhalte und Abläufe stark verändern. Es wird für viele Lehrlinge spannend, denn die neuen Ord­nungen bieten nicht nur die Chance auf eine bessere Ausbildung, sondern auch auf eine Zukunft, die auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzt. Ab August 2026 wird es für die dreijährigen Ausbildungsberufe eine gestreckte Gesellen- oder Abschlussprüfung geben, die die klassische Zwischenprüfung ersetzt. Das bedeutet, dass Auszubildende nun einen noch besseren Überblick über ihren Lernfortschritt bekommen, während sie sich auf eine gesunde und moderne Ausbildung vorbereiten.

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Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung wird auf bis zu 39 Wochen ausgeweitet, und die Auszubildenden müssen mindestens 30 Wochen in überbetrieblichen Ausbildungszentren verbringen. Das klingt nach einer Menge neuer Erfahrungen! Und das BIBB wird die Betriebe unterstützen, damit die Umsetzung der neuen Ordnung reibungslos verläuft.

Die Zukunft des Bauens in Österreich sieht vielversprechend aus, und die Erfolge von Daniel Kammerhofer und Alexander Michlmayer sind ein aufregender Vorgeschmack auf die Talente, die in den kommenden Jahren ausgebildet werden. Wer weiß, vielleicht stehen wir schon bald wieder hier, um die nächsten Champions im Hochbau zu feiern! Wer würde da nicht gerne dabei sein?

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