Am Freitag, den 26.06.2026, fand in der Volksschule Tiefgraben/St. Lorenz eine spannende Feuerwehrübung statt. Insgesamt 49 Feuerwehrleute aus den Feuerwehren Hof, Keuschen, Guggenberg, Mondsee, St. Lorenz und Tiefgraben waren daran beteiligt. Die Übungsannahme war ein Brandereignis im Schulgebäude, was für alle Anwesenden eine aufregende Herausforderung darstellte. Nach der Auslösung des Feueralarms wurden mehrere Schulklassen geordnet ins Freie gebracht. Einige Klassen waren jedoch durch starke Rauchentwicklung „eingeschlossen“ und mussten von Atemschutztrupps gerettet werden.

Solche Übungen sind nicht nur wichtig für die Einsatzvorbereitung, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, den Kindern die Arbeit der Feuerwehr näherzubringen. Die Herausforderung wurde durch hohe Temperaturen verstärkt, insbesondere für die Atemschutzträger, die unter den schwierigen Bedingungen ihr Bestes gaben. Um die Einsatzleitung zu unterstützen, kam die Drohne der Feuerwehr St. Lorenz zum Einsatz und lieferte ein aktuelles Lagebild aus der Luft. Der Anblick der Drohne, die über den Schulhof schwebte, war für die Schüler sicherlich ein Highlight.

Einblicke in die Feuerwehrarbeit

Nach der Übung hatten die Schüler die Möglichkeit, die Einsatzfahrzeuge und die Drohne zu besichtigen. Feuerwehrleute erklärten die Ausrüstung und standen den Kindern für Fragen zur Verfügung. Es war schön zu sehen, wie die Kinder mit leuchtenden Augen die Feuerwehrschläuche in die Hand nahmen und die Bäume rund um die Volksschule gießen durften. Das sorgte für Begeisterung und machte die Übung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Planung solcher Übungen ist von zentraler Bedeutung für den Erfolg. Wie in einem Artikel des Feuerwehrmagazins betont wird, sollten kreative Übungsplanungen helfen, die monotone Routine der Übungsabende zu durchbrechen. Die fünf „W‘s“ der Übungsplanung – Was soll geübt werden? Wo soll geübt werden? Wie soll geübt werden? Welche Einheit übt? Wer hat die Übungsleitung? – sind dabei essenziell. Zudem können Alarmfahrten Übungen realistischer gestalten, allerdings müssen dabei bestimmte Punkte beachtet werden, wie der Zweck der Übungsfahrt mit Sondersignal und die Verfügbarkeit der Maschinisten.

Von der Übung zur Motivation

Um die Motivation der Feuerwehrleute zu steigern, könnten Wettbewerbe in die Übungen integriert werden. Ein Beispiel dafür wäre ein Wettbewerb im Dunkeln mit Wärmebildkameras. Hier könnten verschiedene Stationen wie das Anbringen von Rollgleitern oder das Kuppeln einer Saugleitung beübt werden – und das alles unter Zeitdruck! Die Idee, dass das Team mit den meisten Punkten einen Preis erhält, klingt vielversprechend und könnte die Dynamik bei den Übungen erheblich verbessern.

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Im Kontext der Feuerwehrarbeit ist es wichtig, die Öffentlichkeit über die Herausforderungen und die Professionalität der Feuerwehrleute zu informieren. Solche Übungen sind nicht nur eine gute Vorbereitung für den Ernstfall, sondern auch ein wertvolles Mittel, um das Vertrauen in die Einsatzkräfte zu stärken. Und ganz ehrlich, wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Schüler von heute ja einmal selbst Feuerwehrmann oder -frau! Es bleibt spannend, welche neuen Konzepte in Zukunft umgesetzt werden, um die Ausbildung weiter zu verbessern und die Gemeinschaft zu stärken.

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