In der charmanten Stadt Vöcklabruck gibt es Grund zur Freude! Das Kleinstadtbiotop wurde als einziges österreichisches Projekt für das Finale des New European Bauhaus Prize 2026 ausgewählt. Ein Preis, der von der Europäischen Kommission verliehen wird und Projekte auszeichnet, die Nachhaltigkeit, Inklusion und Lebensqualität miteinander verknüpfen. Das klingt doch nach einem tollen Konzept, oder? Die Nominierung erfolgte in der Kategorie „Strengthening Local Democracy and Inclusion“, die Projekte würdigt, die Bürger aktiv einbinden und den sozialen Zusammenhalt stärken.

Das Kleinstadtbiotop hat sich auf rund 1.300 Quadratmetern Innenstadtfläche etabliert und einen offenen Begegnungsort geschaffen. Hier findet man eine Markthalle, einen Secondhand-Bereich, Gastronomie, Kunst- und Bildungsangebote sowie einen konsumfreien Marktplatz. Ein Ort für alle, der Gemeinschaft und Austausch fördert. Besonders bemerkenswert ist die enge Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Oberösterreich, die Menschen mit Beeinträchtigung aktiv in das Projekt integriert. Das klingt wunderbar, denn so wird Inklusion wirklich gelebt!

Ein Ort der Begegnung

Der Hauptplatz von Vöcklabruck hat sich in einen lebendigen Raum verwandelt, der im Oktober 2023 eröffnet wurde. Mit durchschnittlich 190 Besuchern pro Tag ist das Kleinstadtbiotop ein echter Anziehungspunkt. Es beherbergt 11 Einzelhandelsgeschäfte und 2 Restaurants, die alle durch ein solidaritätsbasiertes System verbunden sind – eine gemeinsame Kasse und Infrastruktur schaffen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Rund 80 aktive Beteiligte, darunter 9 festangestellte Mitarbeiter mit geistigen oder körperlichen Behinderungen, sorgen dafür, dass dieser Ort blüht.

Die Entwicklung des Kleinstadtbiotops war ein spannender Prozess. Sie entstand aus einem strukturierten Local Agenda 21-Prozess, der 2020 begann. Mit Unterstützung von Regionalmanagement Oberösterreich und der SPES Future Academy haben etwa 30 Kernstakeholder und 50 Teilnehmer in drei Vision-Workshops zusammengearbeitet. So viel Engagement ist einfach inspirierend!

Nachhaltigkeit und Inklusion im Fokus

Ein weiterer Pluspunkt ist die nachhaltige Ausrichtung des Projekts. Die Renovierung des historischen Gebäudes fokussierte sich auf adaptive Wiederverwendung und universelle Zugänglichkeit. Zukünftige Mieter und soziale Partner wurden in die Planung einbezogen, was zeigt, wie wichtig Partizipation ist. Das Design ist barrierefrei und fördert die wirtschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen. Es gibt konsumfreie Gemeinschaftsbereiche, die soziale Teilhabe ermöglichen.

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Das Publikumsvoting für die Vergabe der Publikumspreise läuft bis zum 10. Juli 2026. Das Team des Kleinstadtbiotops ruft zur Teilnahme am Online-Voting auf, um die Sichtbarkeit von Inklusion und Bürgerbeteiligung zu fördern. Eine tolle Gelegenheit, um die eigene Stimme für ein solch wichtiges Projekt einzubringen!

Ein Modell für die Zukunft

Vöcklabruck könnte mit dem Kleinstadtbiotop als Vorreiter für andere Städte dienen. Angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt und diese Zahl bis 2030 auf 60% steigen soll, ist es entscheidend, dass solche Projekte entstehen. Urbanisierung bringt sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich. Der Zugang zu Geschäften, Dienstleistungen und kulturellen Angeboten ist hervorragend, aber die Probleme wie steigende Mieten und die Verdrängung von Menschen müssen angegangen werden.

Das Kleinstadtbiotop zeigt, wie man Leerstände in lebendige Orte verwandeln kann. Die Kombination aus wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Ökosystem ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Förderung von Kreislaufwirtschaft und die Einbeziehung sozialer Organisationen zur Unterstützung der Inklusion sind zukunftsweisend. In einer Zeit, in der viele Städte mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen, kann Vöcklabruck als Beispiel dienen, wie man gemeinsam etwas bewirken kann!

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