In Vöcklabruck dreht sich alles um Faustball. Der traditionsreiche Verein Tigers Vöcklabruck, unter der langjährigen Führung von Stefan Huemer, hat in den letzten Jahren eindrucksvolle Erfolge erzielt. Seit 20 Jahren steht Huemer an der Spitze des Vereins, der 1980 gegründet wurde und 2006 einen Neustart erlebte. In den letzten acht Jahren konnten die Tigers sieben Staatsmeistertitel in der Halle und fünf auf dem Feld gewinnen, womit sie sich als führend im heimischen Faustball etabliert haben und sogar die deutsche Konkurrenz überholt haben.

Die letzte Saison endete für die Tigers mit einer knappen Niederlage im Finale gegen Urfahr. Doch das Team hat sich fest vorgenommen, den Titel in der kommenden Saison zurückzuholen. Huemer verfolgt dafür einen dreistufigen Plan, der nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch wirtschaftliche Absicherung und gesellschaftliche Relevanz durch große Events umfasst. Ein Highlight war das Weltpokalfinale 2022 in Vöcklabruck, das mit acht Damen- und Herrenmannschaften aus aller Welt stattfand und mehr Zuschauer anlockte als ursprünglich erwartet.

Die goldene Generation

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Tigers ist die sogenannte „goldene Generation“ von Spielern, zu der auch Huemers Söhne und der talentierte Karl Müllehner gehören. Müllehner gilt als einer der besten Angreifer weltweit, und Huemer sieht keine Gefahr, dass er den Verein verlässt, da finanzielle Anreize im Faustball nicht im Vordergrund stehen. Vielmehr sind die Spieler eng befreundet und unternehmen auch außerhalb des Sports viel miteinander, was die Teamdynamik erheblich stärkt.

Der Verein investiert außerdem stark in die Jugendarbeit, die bereits 15 nationale Titel hervorgebracht hat. Dies zeigt, dass die Tigers nicht nur auf kurzfristige Erfolge setzen, sondern auch langfristig denken und zukünftige Talente fördern. Der Fokus auf technische Fertigkeiten in der Halle und athletische Fähigkeiten im Freien macht sich sowohl in der Halle als auch auf dem Feld bemerkbar.

Erfolgreiche U14-Meisterschaft

Parallel zu den Ambitionen der Tigers fand kürzlich eine spannende Veranstaltung im Hallenfaustball der männlichen U14 statt. Zehn Teams traten in zwei Vorrundengruppen gegeneinander an. In Gruppe A sicherte sich die SPG Traun/St. Martin ungeschlagen den ersten Platz, gefolgt von Union Nussbach und SPG Wolkersdorf/Neusiedl. In Gruppe B setzte sich die Union Waldburg durch, gefolgt von SV Würth Böheimkirchen und SVMM Frohnleiten. Am Finaltag fanden die Platzierungsspiele statt, bei denen die Union Waldburg letztendlich den Titel als Österreichischer Meister errang, gefolgt von SV Würth Böheimkirchen und Union Nussbach.

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Die Tigers Vöcklabruck stehen also nicht nur für sportliche Spitzenleistungen im Erwachsenenbereich, sondern auch für eine vielversprechende Zukunft im Nachwuchsbereich. Der Verein muss jedoch weiterhin in seine Strukturen investieren, um die Erfolge zu sichern und die nächste Generation von Faustballern zu fördern.

Für alle Fans und Interessierten bleibt es spannend zu beobachten, wie sich die Tigers in der kommenden Saison schlagen und ob sie ihren Titel zurückerobern können. In Vöcklabruck wird Faustball nicht nur gespielt – er wird gelebt!