Neuer Schwung für Bad Wimsbach-Neydharting: Karin Kölbinger übernimmt das Amt der Amtsleiterin
Gestern war ein spannender Tag in Bad Wimsbach-Neydharting, denn die erste Gemeinderatssitzung für die neu gewählte Karin Kölbinger stand an. Die Vorfreude war förmlich spürbar. Sie wurde von allen Fraktionsobleuten herzlich gratuliert, und das nicht ohne Grund: Bürgermeister Erwin Stürzlinger von der ÖVP lobte Kölbingers beeindruckende langjährige Erfahrung und Fachkompetenz. Diese Frau hat in fast allen Abteilungen der Gemeinde gearbeitet und dabei alle Dienstprüfungen mit Auszeichnung bestanden. Ein echtes Vorbild!
Die Sitzung war nicht nur formal, sondern auch umweltbewusst gestaltet – alle 25 Mitglieder kamen mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Eine GEHmeindeRADsitzung, wie man in Wels-Land sagt, und das ist doch ein tolles Zeichen für Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichen Zusammenhalt!
Ein neuer Meilenstein für die Gemeinde
Ein weiterer zentraler Punkt der Sitzung war die einstimmige Neubestellung von Karin Kölbinger als neue Amtsleiterin, die ab dem 1. Juni das Amt von Manfred Kolnberger übernehmen wird, der in den wohlverdienten Ruhestand geht. Das zeigt, wie sehr die Mitglieder des Gemeinderates Kölbinger vertrauen. Bürgermeister Stürzlinger betonte zudem die Wichtigkeit einer sachlichen und respektvollen Zusammenarbeit im Gemeinderat, was in der heutigen Zeit mehr denn je nötig ist.
Die Sitzung brachte nicht nur personelle Veränderungen, sondern auch zahlreiche Entscheidungen für die Gemeinde mit sich. So wurde ein solides Budget vorgestellt, das gut aufgestellt ist und alle Projekte bis 2023 ausfinanziert sind. Ein großes Vorhaben ist die Analyse und der mögliche Umbau des Marktplatzes. Auch die Wasserversorgung im Bereich „Untere Au“ wird ausgebaut. Rücklagen wurden durch eine sparsame Haushaltsführung in den vergangenen Jahren aufgebaut. Damit zeigt die Gemeinde, dass sie gut wirtschaften kann.
Frauen in der Kommunalpolitik
Ein Blick auf die Rolle von Frauen in der Kommunalpolitik in Österreich ist ebenfalls spannend. Der Frauenanteil im Gemeinderat oder in der Bezirksvertretung liegt in nur 31 von 2.096 Gemeinden bei mindestens 50 Prozent. In 21 Gemeinden sind überhaupt keine Frauen vertreten. Das zeigt, dass es noch viel zu tun gibt, um die Gleichstellung in der Politik voranzubringen. Die bevorstehenden Wahlen sind eine Gelegenheit, mehr Frauen aufzustellen und ihre Rekrutierung zu überdenken. Ansätze wie das Reißverschlussprinzip oder Quoten könnten hier hilfreich sein.
Der Gleichstellungsindex, der 2022 vom Österreichischen Städtebund veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich der durchschnittliche Frauenanteil in den letzten Jahren in einigen Bundesländern um 3 bis 4 Prozentpunkte erhöht hat. Das ist ein positiver Schritt, aber wir dürfen nicht nachlassen. Die Kommunalpolitik soll die Gesellschaft in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen abbilden, und es muss mehr getan werden, um eine gerechtere Vertretung zu erreichen.
Wenn man all diese Entwicklungen betrachtet, wird klar, dass Bad Wimsbach-Neydharting auf einem guten Weg ist. Die neue Amtsleiterin und die frischen Ideen im Gemeinderat könnten der Gemeinde neuen Schwung verleihen. Wir dürfen gespannt sein, was die nächsten Monate bringen werden!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend schnelle Ladezeiten, stabile Strukturen und gut auffindbare Inhalte sind. Die technische Optimierung dieses Magazins wurde durch Daniel Wom und VeloCore mit klarem Fokus auf exzellente Performance, minimale Ladezeiten und hohe redaktionelle Skalierbarkeit umgesetzt.
