Wanderung durch die Zeit: Geschichte und Gemeinschaft in Horitschon erleben
Heute, am 2. Oktober 2026, fand in Horitschon eine spannende Wanderung des Gesunden Dorfes statt, die die Teilnehmer auf eine Entdeckungsreise in die bewegte Geschichte der Region mitnahm. Die Initiatorin Ricki Petschowitsch, die selbst an einer ähnlichen Veranstaltung teilgenommen hatte, zeigte sich begeistert von der Resonanz und dem Interesse der Teilnehmer. Diese Wanderung, die unter dem Motto „Bewegte Geschichte“ stand, brachte Menschen jeden Alters zusammen und ermöglichte es ihnen, die Natur zu genießen und gleichzeitig etwas über die Geschichte ihrer Heimat zu lernen.
Mit einem Traktorshuttle wurden die rund 90 Teilnehmer – was die ursprüngliche Schätzung von 20 bis 30 Personen weit übertraf – zu den Fischteichen in Horitschon gebracht. Dort begann die Wanderung um 13 Uhr. Bei angenehmen 20 Grad und strahlendem Wetter war die Stimmung bereits zu Beginn hervorragend. Es war wirklich schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkam, um gemeinsam die faszinierenden Geschichten der Region zu erkunden.
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Wanderung führte die Gruppe durch verschiedene historische Stationen, die von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter reichten. Paul Bader, einer der Guides, erklärte anschaulich die geschichtlichen Hintergründe der Stopps. Unter den Highlights waren die römische Bernsteinstraße, keltische Funde und ein historisches Beinhaus. Diese Orte erzählten Geschichten, die weit über die Gegenwart hinausgingen und die Teilnehmer dazu anregten, über die Wurzeln ihrer eigenen Gemeinde nachzudenken.
Hans Tesch aus Raiding hatte einen schriftlichen Guide zusammengestellt, der den Wanderern als hilfreiches Nachschlagewerk diente. So konnten alle noch tiefer in die Materie eintauchen und die Erklärungen von Paul Bader mit den Informationen aus dem Guide verknüpfen. Es war ein bisschen wie in einem Geschichtsbuch zu wandern – nur viel lebendiger!
Gemeinschaft und Genuss
Nach der anstrengenden Wanderung war die Fischerhütte am Fischteich der perfekte Ort für eine wohlverdiente Pause. Dort gab es ein gemeinsames Mittagessen, das die Teilnehmer genießen konnten, während sie sich über die Erlebnisse austauschten. Die Atmosphäre war entspannt und fröhlich, und man merkte, dass die Veranstaltung nicht nur der Bewegung, sondern auch der Gemeinschaft diente.
Die positive Resonanz auf diese Premiere des Projektes „Gesundes Dorf“ ist ein klarer Indikator dafür, dass Gesundheit und Bewegung in den Alltag integriert werden sollten. Es sind oft die kleinen Dinge, die großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Und wenn dabei noch die Geschichte lebendig wird, ist das einfach nur großartig.
