In Innsbruck gibt es spannende Neuigkeiten aus der Radiowelt! Die Kommunikationsbehörde Austria, besser bekannt als KommAustria, hat der Radio VM1 GmbH eine neue UKW-Übertragungskapazität zugewiesen. Jetzt kann der Radiosender sein bestehendes Versorgungsgebiet im Süden von Innsbruck erweitern und wird künftig über die Frequenz 89,40 MHz vom Patscherkofel aus senden. Das ist schon eine tolle Sache, oder?

Die Entscheidung fiel nicht einfach vom Himmel. Die Radio VM1 GmbH, früher als Radio Event GmbH bekannt, hatte bereits im November 2025 die zusätzliche Kapazität beantragt. Nach einer Ausschreibung im Jahr 2026 stellte sich heraus, dass sich keine weiteren Interessenten für die Übertragungskapazität meldeten. Das bedeutet, dass die neue Frequenz das zugelassene Versorgungsgebiet „Innsbruck, Unter- und Oberland sowie Außerfern“ erheblich erweitern wird.

Technische Details und Reichweite

Mit der neuen Sendeanlage am Patscherkofel, die auf einer beeindruckenden Höhe von 2.248 Metern liegt, wird eine maximale Strahlungsleistung von 27,5 dBW erreicht. Die Signalausstrahlung erfolgt in horizontaler Polarisation und versorgt etwa 53.000 Personen im Wipptal entlang der Brennerautobahn, von Matrei bis zum Brennerpass, sowie in Teilen des Stubaitals. Vollständig abgedeckt sind unter anderem die Gemeinden Ellbögen, Fulpmes, Matrei am Brenner, Mieders, Mutters, Patsch, Schönberg und Telfes im Stubaital.

Besonders spannend wird es im Raum Innsbruck Stadt, wo eine Doppelversorgung von etwa 30.000 Einwohnern entsteht. Diese Überschneidung wurde von der Behörde als technisch unvermeidbar eingestuft, um einen durchgehenden Empfang zu garantieren. Wer in dieser Region wohnt, kann sich also auf ein noch besseres Radioerlebnis freuen!

Weitere Aussichten

Doch das ist nicht alles. KommAustria hat auch die Übertragungskapazitäten für das Versorgungsgebiet „Innsbruck und Teile des Bezirkes Innsbruck Land“ ausgeschrieben. Dazu gehören Frequenzen wie INNSBRUCK 6 (Schlotthof) mit 95,5 MHz und INZING 2 (Stieglreith) mit 95,1 MHz. Die Bewerbungsfrist für diese Kapazitäten endet am 20. Juni 2024. Das ist noch ein bisschen hin, aber man weiß ja: Die Zeit vergeht schnell!

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Am 14. März 2023 gab es bereits eine Ausschreibung für drei UKW-Übertragungskapazitäten in Tirol, westlich von Innsbruck. Diese Frequenzen sind für die Erweiterung des Sendegebiets bestehender Rundfunkveranstalter vorgesehen. Hierzu zählen auch einige kleine und leistungsschwache Anlagen, die mit einer maximalen Sendeleistung von 100 Watt bis 398 Watt betrieben werden. Es bleibt also spannend, wie sich die Radiolandschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird!

Wer mehr Informationen zu den Funkanlagenmerkmalen und allgemeinen Details zur Ausschreibung braucht, der sollte einen Blick auf die Webseite der RTR werfen. Dort gibt es alle notwendigen Infos – und vielleicht auch die ein oder andere Überraschung!

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