Heute ist der 25. Mai 2026 und die Nachrichten aus der Region halten uns in Atem. Am 24. Mai erlebte ein 50-jähriger Wiener auf der Emberger Alm, einem beliebten Startplatz für Gleitschirm- und Hängegleiterflüge, einen folgenschweren Vorfall. Um etwa 14:35 Uhr klappte sein Hängegleiter unerwartet zusammen und stürzte in ein steiles, felsdurchsetztes Gelände mit einer Neigung von rund 60 Grad. Die Situation war nicht nur dramatisch, sondern auch gefährlich, und die Zeugen alarmierten sofort die Einsatzkräfte, um dem Verunglückten zu helfen.

Die Bergrettung Oberes Drautal, bestehend aus acht Männern, sowie die Feuerwehr Berg im Drautal mit zwanzig Einsatzkräften, rückten umgehend aus. Auch ein Alpinpolizist war vor Ort, um die Rettungsaktion zu unterstützen. Die Herausforderung war groß, denn das unwegsame Gelände machte den Abtransport des Hängegleiter-Piloten zu einer echten Herausforderung. Schließlich wurde der Verletzte mit Hilfe des Notarzthubschraubers Alpin Heli 6 (SHS-Flugrettung, Zell am See) geborgen.

Rettungsaktion in schwierigem Terrain

Nach der erfolgreichen Taubergung wurde der Mann zunächst zu einem Zwischenlandeplatz geflogen, wo er notärztlich versorgt wurde. Danach ging es weiter ins Klinikum Klagenfurt, um dort eine umfassende Behandlung zu erhalten. Bei diesem dramatischen Vorfall waren auch weitere Einheiten im Einsatz, darunter der Polizeihubschrauber Libelle Lima von der Flugeinsatzstelle Klagenfurt a.W. und die Polizeistreife „Greifenburg 1“ der Alpinpolizei.

Interessanterweise ist die Emberger Alm nicht unbekannt für solche Vorfälle. Bereits am 23. Juni 2025 erlebte ein 44-jähriger Mann aus Deutschland einen ähnlichen Sturz. Er hatte mit seinem Hängegleiter gestartet und wollte sein Liegegurtzeug schließen, als er versehentlich den Griff des Rettungsschirms zog. Der Rettungsschirm öffnete sich und machte den Hängegleiter unsteuerbar. Der Pilot stürzte daraufhin in ein Waldgebiet, etwa 700 Meter südöstlich des Startplatzes, und blieb in einer Fichte hängen. Die Bergrettung Oberes Drautal barg ihn aus einer Höhe von rund zehn Metern. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Spittal an der Drau gebracht.

Ein Blick auf die Gefahren des Freizeitsports

Die Ereignisse auf der Emberger Alm werfen ein Licht auf die Risiken des Hängegleitens. Trotz der Faszination und der Freiheit, die dieser Sport bietet, sind die Gefahren nicht zu unterschätzen. Starke Winde, plötzliche Wetteränderungen oder technische Probleme können schnell zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Die Bergrettung und andere Einsatzkräfte leisten in solchen Fällen wertvolle Arbeit, doch die beste Sicherheit beginnt bei den Piloten selbst. Sie sollten stets auf das richtige Equipment achten und sich gut vorbereiten.

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Die Emberger Alm bleibt ein beliebtes Ziel für Abenteuer und Adrenalin, doch diese Vorfälle zeigen, dass es auch im schönsten Hobby zu brenzligen Situationen kommen kann. Für die Einsatzkräfte ist jeder Einsatz eine Herausforderung, und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen ist entscheidend, um Leben zu retten.

Für weitere Informationen zu diesem Vorfall und anderen Nachrichten aus der Region, besuchen Sie bitte osttirol-online.at und drautal.portale.news.