Heute, am 20. September 2026, war die BWT Oberösterreichische Arena in Ried im Innkreis der Schauplatz eines packenden Bundesliga-Duells zwischen dem SV Oberbank Ried und RZ Pellets WAC. Vor 3.864 Zuschauern, die das Stadion lautstark anheizten, konnte die Heimmannschaft einen beeindruckenden 4:1-Sieg einfahren. Schiedsrichter Alexander Harkam aus der Steiermark hatte keine einfachen 90 Minuten vor sich, aber der Verlauf des Spiels machte es ihm leichter.

Der SV Ried, der zuletzt eine positive Formkurve gezeigt hatte, setzte sich früh ab. In der dritten Minute traf Bajic und ließ die Fans jubeln. Nur sechs Minuten später erhöhte Aisowieren auf 2:0. Der WAC, der seit Spieltag eins auf den ersten Sieg wartete, kam einfach nicht ins Spiel. Die erste Halbzeit wurde dann durch einen Elfmeter für Ried gekrönt, den Schwab in der 40. Minute sicher verwandelte. Mit einem 3:0 ging es in die Pause, und die Stimmung hätte nicht besser sein können.

Ein Spiel mit klarer Dominanz

Im zweiten Durchgang ließ Ried nicht nach. In der 82. Minute schraubte Kiese Thelin das Ergebnis auf 4:0 hoch. Der WAC konnte kurz vor Schluss durch Kitz noch auf 4:1 verkürzen, doch das war nur ein kleiner Trost. Ried spielte in einem 4-3-3-System, während der WAC mit einem 3-5-2 versuchte, defensiv stabil zu stehen, was jedoch nicht gelang. Die Aufstellung von Ried, unter der Leitung von Trainer Mario Despotovic, zeigte sich als gut eingespielt und effektiv.

Die Gelben Karten verteilte Harkam großzügig, wobei Schwab, Steurer und Kiese Thelin auf Seiten der Rieder sowie Gütlbauer, Fitz, Kitz und Piesinger für WAC verwarnt wurden. Es war ein intensives Spiel, und der WAC konnte sich nicht gegen die Überlegenheit der Rieder stemmen.

Erinnerungen an ein früheres Duell

<pEinige Fans erinnerten sich an das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams, welches ebenfalls im Herbst 2025 stattfand. Damals endete das Spiel mit einem knappen 1:2 für Ried, nach einem dramatischen Elfmeter, den Kingstone Mutandwa verwandelte. In diesem Spiel wurde Cheick Diabaté vom WAC mit einer roten Karte bestraft, nachdem er ein Foul im Strafraum beging, was zu einem Elfmeter führte. Solche hitzigen Momente sind es, die die Rivalität zwischen diesen beiden Teams prägen.

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Die Rückkehr zum heutigen Spiel war für die Rieder ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Mit einem soliden Sieg im Rücken kann man optimistisch in die nächsten Herausforderungen blicken. Der WAC hingegen steht weiterhin ohne Sieg da und muss dringend an seiner Defensive arbeiten, um in der kommenden Zeit wieder auf die Erfolgsspur zu gelangen.