Kanalrenovierung für die Zukunft: Rohrbach und Marz gehen gemeinsam den nächsten Schritt
Die Gemeinden Rohrbach und Marz setzen ihre Kanalsanierung fort! Nach einer ersten Phase, die von 2021 bis 2025 stattfand, geht es nun in die zweite Etappe. Diese wird von 2026 bis 2028 umgesetzt und soll die langfristige Sicherheit und Zukunftsfähigkeit der kommunalen Infrastruktur gewährleisten. Die Gesamtsumme für diese Phase beläuft sich auf rund 473.000 Euro brutto, die von beiden Gemeinden gemeinsam aufgebracht werden. Das ist wirklich eine tolle Nachricht für alle Anwohner!
In einer kürzlich durchgeführten Abstimmung waren unter anderem Viktor Gerdentis, Peter Pataki, Markus Pollak und Thomas Schmidt von der SPÖ, sowie die Bürgermeister und Vizebürgermeister beider Gemeinden, Günter Schmidt und Maria Zachs, anwesend. Die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden ist nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch clever, denn sie spart Kosten bei Planung und Ausschreibung.
Schäden und Sanierungsmethoden
Die Sanierungsarbeiten sind notwendig geworden, weil umfangreiche Kanal-TV-Befahrungen erhebliche Schäden der Klassen 4 und 5 festgestellt haben. Das bedeutet, dass einige der alten Kanalstränge, die teilweise jahrzehntelang im Einsatz sind, richtig kaputt sind. Ein Umstand, der ernst genommen werden muss, um größere Folgeschäden und hohe Kosten zu vermeiden. Die betroffenen Straßen in Rohrbach sind unter anderem die Kirchengasse, der Bahnhofsplatz, die Sportplatzgasse und die Waldstraße. In Marz sind es die Feldgasse, die Walbersdorfer Straße, der Altwegerer und die Rosengasse.
Aber keine Sorge, die Arbeiten werden überwiegend unterirdisch durchgeführt! Das heißt, wir müssen uns nicht auf große Aufgrabungen gefasst machen. Modernste Sanierungsverfahren kommen zum Einsatz, darunter Kanalroboter, Kurzliner, Edelstahlmanschetten und Inliner. Das ist echt spannend, wenn man bedenkt, wie viel Technik hinter diesen Maßnahmen steckt.
Neue Anforderungen und Herausforderungen
Die Sanierung ist nicht nur ein technisches Projekt, sondern steht auch im Kontext neuer Anforderungen, die durch die EU-Abwasserrichtlinie auf die Kommunen zukommen. Diese Richtlinie bringt komplexe Aufgaben mit sich. Eine der größten Herausforderungen ist die fehlende Transparenz über den Zustand des Kanalnetzes. Oftmals sind die Daten über den Zustand nicht vollständig oder aktuell. Zudem belasten undichte Leitungen und Schächte das Kanalnetz und die Kläranlagen. Das ist ein Thema, das uns alle betrifft!
Mit der regelmäßigen Zustandsbewertung wird es einfacher, Schäden frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen zu planen. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern hilft auch dabei, den wirtschaftlichen Druck zu reduzieren. Schließlich müssen Instandhaltung und Sanierung effizient und langfristig planbar sein. So können wir sicherstellen, dass die Infrastruktur auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt.
Die Kanalsanierung in Rohrbach und Marz ist also mehr als nur ein Projekt – es ist ein Schritt in eine nachhaltigere und zukunftsfähige Gemeinde. Bleiben wir gespannt, wie sich die Arbeiten entwickeln und hoffentlich werden wir bald die ersten Fortschritte sehen!
