Heute ist der 21.09.2026 und im Klinikum Rohrbach, genauer gesagt in Rohrbach-Berg, dreht sich alles um Sicherheit im Gesundheitswesen. Anlässlich des „Tags der Patientensicherheit“ stehen die Themen Information, Prävention und Eigenverantwortung im Mittelpunkt. Die Veranstaltung hat zum Ziel, Patienten dazu zu ermutigen, sich aktiv an ihrer Behandlung zu beteiligen und die bestmögliche Genesung zu fördern. Ein ganz wichtiges Anliegen, denn viele Komplikationen in der Gesundheitsversorgung lassen sich durch Wissen und Vorsichtsmaßnahmen vermeiden, wie die Hygienebeauftragte Diplomkrankenpflegerin Sieglinde Teufelsbrucker betont.

Unter den Referenten finden sich auch die Pflegedirektorin Christa Kneidinger, die mit ihrer Expertise wertvolle Einblicke in die Wundversorgung und die Operationsvorbereitung geben wird. Beides sind essentielle Themen, wenn es um die Sicherheit der Patienten geht. Wundversorgung ist ein zentraler Aspekt der Gesundheitsversorgung – schließlich kann eine genaue Wundbeurteilung nicht nur den Heilungsprozess beeinflussen, sondern auch die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigern.

Aktionstage im Klinikum Rohrbach

Ein weiterer wichtiger Aktionstag findet am 24. September statt. Bei diesem Informationstag haben die Besucher die Möglichkeit, sich mit Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen auseinanderzusetzen. Vertreten sind Organisationen wie die Caritas Servicestelle für pflegende Angehörige und der Stammtisch für betreuende Angehörige aus Altenfelden, Sarleinsbach und St. Martin. Hier wird ein breites Spektrum an Themen behandelt, darunter Multiple Sklerose, Morbus Bechterew, Parkinson, onkologische Erkrankungen, hereditäres Angioödem sowie Long Covid/Post Covid.

Das Klinikum Rohrbach setzt damit einen klaren Fokus auf die Bedeutung von Eigenverantwortung in der Gesundheitsversorgung. Eine umfassende Wundbeurteilung, die nicht nur den aktuellen Zustand der Wunde betrachtet, sondern auch die Ursachen und Einflussfaktoren der Heilung erforscht, ist unerlässlich. Zu den Aspekten einer ganzheitlichen Wundbeurteilung gehören die Anamnese des Patienten, eine körperliche Beurteilung sowie die umfassende Wundbeurteilung selbst. Es ist wichtig, dass Wunden regelmäßig beurteilt werden – idealerweise bei jedem Verbandswechsel oder zumindest einmal pro Woche. Bei stagnierenden oder sich verschlechternden Wunden sollte zeitnah ein Spezialist konsultiert werden.

Patientensicherheit in Österreich

In Österreich hat man die Sicherheit, das Wohl und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ganz klar in den Fokus gerückt. Es gibt zahlreiche Stellen, Expertenpools und Strategien, die darauf abzielen, die Patienten- und Mitarbeitersicherheit zu gewährleisten. Im Rahmen des Zielsteuerungsvertrags 2024-2028 wird die Patient:innensicherheitsstrategie 3.0 weiterentwickelt, mit dem Ziel, bis 2030 noch sicherere Strukturen im Gesundheitswesen zu schaffen.

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Die WHO hat darüber hinaus den „Globalen Aktionsplan für Patientensicherheit 2021 – 2030“ ins Leben gerufen, der entscheidende Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit in den Vordergrund stellt. Ein nationales Forum für Fachleute und Vertreter:innen von Patientinnen und Patienten soll helfen, die Patientensicherheit kontinuierlich zu verbessern. Ein starkes Netzwerk ist unerlässlich, um Erfahrungen auszutauschen und Best Practices zu fördern.

So gesehen sind die Aktionstage im Klinikum Rohrbach nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern ein wichtiger Baustein in einem größeren Puzzle, das Sicherheit und Wohlbefinden in der Gesundheitsversorgung gewährleisten soll. Wer sich für seine Gesundheit und die Gesundheit seiner Angehörigen interessiert, sollte die Chance nutzen, sich zu informieren und aktiv zu beteiligen.