Heute ist der 26.09.2026 und in Rust, Österreich, hat die Tech-Welt einmal mehr aufhorchen lassen. David Heinemeier Hansson, besser bekannt als DHH, der Erfinder von Ruby on Rails, hat in seiner Keynote auf der Rails World eine aufregende Neuigkeit verkündet: Die nächste Version seines Mailclients Hey wird nicht mehr auf Ruby basieren, sondern auf Rust. Ein Schritt, der sowohl Begeisterung als auch Skepsis in der Entwickler-Community ausgelöst hat.

Die Keynote selbst war eine Mischung aus bombastisch und enttäuschend, wenn man die ersten Minuten bedenkt, in denen DHH über Malerei und Fotografie sprach. Irgendwie hat man sich mehr erhofft, aber dann kam der große Moment: Der neue Hey-Client wird keine klassische Webanwendung mehr sein. Stattdessen sollen native Clients für alle relevanten Betriebssysteme entwickelt werden. Das klingt spannend! Auch wenn die gezeigten Videos der neuen Clients in Sachen User-Interface und Design noch Optimierungsbedarf zeigten.

Neues Backend und Agentic Coding

Ein echtes Highlight war die Ankündigung, dass das Backend der neuen Hey-Version mit Agentic Coding in Rust implementiert wird. Dies sorgt für Aufregung, denn die Agentic-Bibliothek in Rust bietet grundlegende Bausteine für die Entwicklung agentischer Anwendungen und Systeme. DHH hat dazu Zahlen präsentiert, die eine hohe Performance des neuen Hey-Backends belegen. Es könnte sogar möglich sein, die Serveranzahl auf nur zehn zu reduzieren – ein echter Quantensprung!

DHH merkte an, dass für ihn die Ästhetik der Programmiersprache nicht mehr entscheidend sei, da er den Code nicht mehr selbst ansieht. Ein interessanter Gedanke, oder? Zudem stellte er klar, dass Ruby weiterhin existieren und weiterentwickelt wird, aber seine Bedeutung in seiner Arbeit abnimmt. In einem kleinen Scherz fragte er: „Warum sollte man sich mit einer Sprache herumschlagen, die nicht mehr im Vordergrund steht?“

Agentic Coding und die Zukunft

Die Agentic-Bibliothek selbst ist noch in der Entwicklung, mit der aktuellen Version 0.0.3, die eine solide Darstellung aller wichtigen MCP-Typen und eine erste Implementierung der MCP-Client-Schnittstelle bietet. Die Hauptziele dieser Bibliothek sind die Unterstützung für MCP-Client und -Server sowie Agent-to-Agent (A2A) Protokolle, die gerade in Arbeit sind. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung, die viele Entwickler anziehen könnte.

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Ein weiteres gewagtes Ziel ist die Integration der genai-Bibliothek, die Multi-AI-Anbieter und -Modellunterstützung ermöglichen soll. DHH fordert die Entwickler auf, optimistisch in die Zukunft zu blicken und seine Keynote endete mit dem Aufruf: „Don’t be a loser!“

Ein Ausblick auf Ruby on Rails und Agentic Coding

Ein interessanter Gedanke, der in der Luft schwebt, ist die Möglichkeit, Ruby on Rails in Verbindung mit Agentic Coding zu verwenden. Das könnte eine ganz neue Dimension in der Entwicklung eröffnen. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden, denn die Entwickler-Community ist bekannt dafür, kreative Lösungen zu finden.

Für alle, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, gibt es sogar eine Discord-Community, die sich mit diesen Themen beschäftigt. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft für DHH’s Projekte bereithält und wie die Entwicklung von Hey und der Agentic-Bibliothek weiter voranschreitet.