Ein Sonntag ohne Mross: Das Schlager-Dilemma nach dem Show-Aus
Heute ist der 22.10.2026. Die Musiklandschaft in Deutschland und darüber hinaus wird derzeit von einer Welle der Enttäuschung über das Ende der beliebten ARD-Show „Immer wieder sonntags“ erfasst. Die Nachricht über die Absetzung hat nicht nur bei den treuen Fans für lange Gesichter gesorgt, sondern auch bei vielen Schlagerstars, die in der Sendung regelmäßig auftraten. Nicole, Peggy March und Joelina Drews haben sich bereits öffentlich über die Entscheidung geäußert und ihre Kritik laut werden lassen. Auch die Ex-Partnerinnen von Showmaster Stefan Mross, Anna-Carina Woitschack und Stefanie Hertel, sind mit ihrer Unzufriedenheit nicht hinterm Berg gehalten. Der Schmerz über den Verlust dieser Institution sitzt tief.
Am 20. Oktober meldete sich Mross selbst zu Wort. In einem emotionalen Instagram-Video entschuldigte er sich für die kurzfristig abgesagten Konzerte und stellte klar, dass seine Gesundheit an oberster Stelle stehe. Momentan hält er sich im Europa-Park in Rust auf, dem Ort, an dem die Show produziert wurde. Hier scheint er auch Gespräche zu führen – ob diese Gespräche mit „Immer wieder sonntags“ zu tun haben, ließ er jedoch offen. „Alles ist möglich, aber nichts ist fix“, sagte er und lässt damit Raum für Spekulationen über eine mögliche Rückkehr der Show. Die Diskussionen über eine Fortsetzung der Sendung haben seit der Absetzung im September nicht nachgelassen. Die Hoffnung lebt weiter!
Ein Blick auf die Karriere von Stefan Mross
Stefan Mross ist kein Unbekannter in der Musikszene. Geboren am 26. November 1975 in Traunstein, Oberbayern, hat er sich über die Jahre einen Namen als einer der bekanntesten volkstümlichen Musiker Deutschlands gemacht. Entdeckt wurde er bereits als 13-Jähriger von Karl Moik auf einer Hochzeit, was den Grundstein für seine beeindruckende Karriere legte. Mross feierte 1989 seinen ersten großen Erfolg, als er den Grand Prix der Volksmusik für Österreich mit „Heimwehmelodie“ gewann. Er hat in den folgenden Jahren noch einige Male am Grand Prix teilgenommen und dabei stets auf sich aufmerksam gemacht.
Seit 2005 moderiert Mross die ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“, die zu einem festen Bestandteil vieler Sonntage geworden ist. Doch nicht nur im Fernsehen war er aktiv, auch als Musiker hat er viele Erfolge gefeiert. Zuletzt war er sogar in der ProSieben-Show „The Masked Singer“ als „Hippo Jones“ zu sehen. Ein bunter Lebenslauf, der jedoch auch Schattenseiten hat: Mross hatte in seiner Karriere mit mehreren persönlichen Krisen zu kämpfen, darunter der tragische Verlust seiner Tante und Cousine durch einen Stalker.
Persönliche Herausforderungen
Die letzten Jahre waren für Mross nicht nur von beruflichem Erfolg geprägt, sondern auch von persönlichen Rückschlägen. Immer wieder wurde er mit heftiger Kritik konfrontiert, und Skandale rund um seine Person sorgten für Schlagzeilen. So gab es Vorwürfe, dass sein Trompetenspiel oft vom Band kommt, und ein Rechtsstreit, in dem er als „stümperhaften Trompeter“ bezeichnet wurde. Auch in seiner Beziehungsgeschichte war Mross nicht immer vom Glück verfolgt. Nach mehreren Ehen und Trennungen ist er seit März 2023 mit Eva Luginger zusammen, die ihm als wichtiger Rückhalt dient und seine Familie schätzt.
Die Zukunft bleibt spannend, und die Fans hoffen, dass „Immer wieder sonntags“ vielleicht doch noch ein Comeback feiern kann. Mross selbst hat die Tür für Möglichkeiten offen gelassen. In der Zwischenzeit bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um die Show weiterentwickelt und ob der Schlagerstar neue Wege finden wird, um seine Fans zu begeistern. Eines ist sicher: Die Musikszene wird ihn weiterhin im Auge behalten.
