In Salzburg-Maxglan tut sich viel – das Stiegl-Imperium hat sich einiges vorgenommen. Ein ganz besonderes Projekt ist der Feyerlhof, ein ehemaliger Bauernhof, der 1769 erbaut wurde. Das ist nicht nur ein Jahr, in dem die ersten Sinfonien von Mozart das Licht der Welt erblickten, sondern auch der Zeitpunkt, an dem die Geschichte dieses charmanten Gebäudes begann. Die Planung sieht vor, dass hier bis zum Spätherbst 2026 neue Wohnungen entstehen. Ein modernes Zuhause, das Tradition und modernen Wohnkomfort miteinander verknüpft – das klingt doch vielversprechend!

Scaletta-Immobilien, ein Teil des Stiegl-Imperiums, hat bereits den ersten Spatenstich für das Wohnprojekt „4Klang“ in der Josef-Schwer-Gasse gesetzt. Die Arbeiten sind in vollem Gange, und die Vorfreude auf die neuen Mietwohnungen wächst. Insgesamt werden zwei stilvolle Wohnungen im Feyerlhof entstehen. Die Revitalisierung des historischen Gebäudes ist nicht nur ein Schritt in die Zukunft, sondern auch eine Hommage an die Vergangenheit.

Aktuelle Entwicklungen in der Wohnbaupolitik

Die Wohnbausituation in Salzburg ist derzeit spannend. Laut der Wirtschaftskammer Österreich und Exploreal wurden 2026 insgesamt 182 Projekte mit rund 3.800 Wohneinheiten analysiert, die zwischen 2024 und 2026 fertiggestellt werden. Das zeigt, dass die Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt hoch ist – und das trotz eines leichten Rückgangs der mittleren Wohnnutzfläche. Diese liegt momentan bei etwa 68,1 Quadratmetern und ist damit über dem Durchschnitt der Landeshauptstadt.

Interessanterweise errichten gewerbliche Wohnbauträger 63% der neuen Wohneinheiten, was einen Anstieg um 7% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Gemeinnützige Bauvereinigungen haben einen Anteil von 30% an Mietobjekten, was ebenfalls einen Anstieg um 5 Prozentpunkte darstellt. In der Stadt Salzburg ist der Anteil der gewerblichen Bauträger auf 48% gesunken. Das alles zeigt, dass sich der Markt dynamisch verändert und die Akteure sich anpassen müssen.

Prognosen und Herausforderungen

Die Prognosen für 2026 sehen die Fertigstellung von etwa 1.870 Wohneinheiten vor, was über den Werten von 2024 und 2025 liegt. Und das in einer Stadt, in der die Nachfrage nach Wohnungseigentum 2025 zugenommen hat. Die Preise für Bauträgerwohnungen sind allerdings nicht zu unterschätzen – im Durchschnitt liegt dieser bei rund 489.000 Euro. In der Landeshauptstadt kommt man sogar auf etwa 640.900 Euro. Nach einem Preisrückgang von 4,4% im Jahr 2024 gab es 2025 einen Anstieg um 2,9% auf 6.802 Euro pro Quadratmeter. Das ist schon eine Hausnummer!

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Doch die Bauträger sind vorsichtig bei neuen Projekten. Die Notwendigkeit einer Bau- und Sanierungsoffensive wird immer deutlicher. Es mangelt an Rechtssicherheit und Mitteln für die Wohnbauförderung in Salzburg. Die Herausforderungen werden nicht kleiner, doch die Hoffnung auf eine positive Entwicklung bleibt. Schließlich ist der Feyerlhof nicht nur ein Wohnprojekt, sondern auch ein Symbol für die Verbindung von Geschichte und Moderne in einer Stadt, die sich ständig im Wandel befindet.