In Hallein hat sich etwas Wunderbares getan! Der neue Forstgarten in der Altstadt wurde offiziell eröffnet – und das ist wirklich ein Grund zur Freude. Auf einer Fläche von rund 11.000 m², die den Bundesforsten gehört, entsteht ein Ort der Erholung und Begegnung. Unternehmer Klaus Weickl hat das Gelände samt Forsthaus, das 4.000 m² groß ist, gepachtet und wohnt dort mit seiner Familie. Es ist mehr als nur ein Garten; es ist eine Oase für die Stadtbewohner und Besucher.

Die Stadtgemeinde hat einen Teil des Areals gepachtet und es für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Ergebnis? Ein wunderschöner Forstgarten, der mit Bänken, Spazierwegen, Obstbäumen und Bienenhotels aufwartet. Besonders spannend ist die Biodiversitätszone, die nicht nur die Natur fördert, sondern auch die Neugier der Besucher weckt. Hinweistafeln informieren über den historischen Griesrechen und dessen Bedeutung für die Stadt. Hier wird Geschichte lebendig!

Ein Ort für alle

Der Forstgarten wurde mit Blick auf die Bürger gestaltet. Wünsche aus einem Bürgerbeteiligungsprozess wurden in die Planung einbezogen. Bürgermeister Alexander Stangassinger betonte den Wunsch, einen Ort zu schaffen, der nicht nur zur Erholung einlädt, sondern auch die Verbundenheit mit der Natur fördert. Ein rollstuhlgerechter Eingang wurde gegenüber der Parkgarage angelegt, damit jeder die Möglichkeit hat, diesen grünen Rückzugsort zu genießen.

Das angrenzende Gelände wird von den „Stadtwurzlern“ genutzt, die dort einen großen Gemüsegarten angelegt haben. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die auch die Gemeinschaft stärkt. So wird der Forstgarten nicht nur zu einem Ort der Erholung, sondern auch zu einem Platz, an dem sich Menschen treffen, austauschen und gemeinsam anpacken können.

Das große Ganze im Blick

Grünflächen wie dieser Forstgarten sind für die Lebensqualität in Städten von entscheidender Bedeutung. In Metropolen wie Delhi, Jakarta oder New York wird Lebensqualität durch verschiedene Faktoren definiert: menschenwürdige Beschäftigung, subjektives Wohlbefinden, intakte Natur und vieles mehr. Öffentliche Räume und Grünflächen sind oft unterschätzte Faktoren für ein gutes Leben in der Stadt. Sie bieten nicht nur Erholung, sondern auch frische Luft, filtern Schmutzpartikel und Feinstaub und tragen zur innerstädtischen Biodiversität bei.

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Die multifunktionale grüne Infrastruktur ist essenziell. Sie erfüllt verschiedene Aufgaben – von Naherholung über sportliche Aktivitäten bis hin zu Kommunikationsräumen für sozialen Austausch. Grünflächen leisten wichtige Ökosystemdienstleistungen, wirken Hitzeinseln entgegen und verbessern das Mikroklima. Diese Aspekte sind nicht nur ökologisch, sondern auch gesundheitlich von großer Bedeutung für die Stadtbewohner. Sie helfen, gesundheitliche Belastungen durch Hitze zu mindern und können sogar als Überflutungsflächen bei Hochwasser dienen.

Die Bedeutung solcher Orte für die Stadtentwicklung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind nicht nur ästhetisch bereichernd, sondern tragen auch zur Neubildung von sauberem Grundwasser bei. Der neue Forstgarten in Hallein ist somit nicht lediglich ein schöner Platz zum Verweilen, sondern ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Stadt. Wer weiß, vielleicht wird er bald zu einem Herzstück der Gemeinschaft, wo Natur und Menschen harmonisch zusammenkommen.