Heute ist der 23. Mai 2026 und die Fußballwelt in Hallein dreht sich um den SV Grödig. In einem aufregenden Spitzenspiel der Salzburger Liga hat der SV Grödig am gestrigen Samstag den SV Bürmoos mit 4:2 besiegt. Ein Sieg, der nicht nur die Fans jubeln ließ, sondern auch den Aufstieg in die Regionalliga Nord sicherte. Mit diesem Erfolg hat Grödig einen Vorsprung von fünf Punkten auf den Verfolger Hallein und das, obwohl noch vier Spiele in der aktuellen Saison ausstehen.

Die Partie begann furios: Bereits in der 7. Minute brachte Simon Ernemann sein Team mit einem frühen Tor in Führung. Und Grödig machte weiter Druck. Manuel Fraunhuber setzte in der 59. Minute nach und erhöhte auf 2:0. Doch Bürmoos gab sich nicht geschlagen – Nedim Suljic verkürzte in der 64. Minute auf 2:1 und ließ die Hoffnung auf ein Comeback aufleben. Doch Fraunhuber stellte in der 84. Minute den alten Abstand wieder her und traf zum 3:1. Julian Aumayr krönte die Leistung seines Teams mit einem Treffer in der Nachspielzeit, bevor Stephan Dorfmayr in der dritten Minute der Nachspielzeit für Bürmoos den Endstand auf 4:2 setzte.

Trainerstimmen und Zuschauer

Trainer Arsim Deliu war nach dem Spiel sichtlich erleichtert. „Dieser Sieg war enorm wichtig für uns“, sagte er, während er den jubelnden Fans zuwinkte. Bei einer Zuschauerzahl von 222 war die Stimmung im Stadion großartig. Schiedsrichter Cetin Yorulmaz leitete die Partie ohne größere Kontroversen.

Die Aufstellung von Grödig war wie folgt: Vlado Grabovica, Simon Ernemann, Robert Völkl (K), Maximilian Gsenger, Alexander Schwaighofer, Sebastian Hölzl, David Hillebrand, Manuel Fraunhuber, Daniel Leitz, Nino Lesjak und Patrick Scheibenhofer. Auf der Bank saßen Florian Neureiter, Julian Aumayr, Lukas Hiermann, Andrej Lazarevic, Nikita Sarpe und David Drljic. Bürmoos trat mit Maximilian Eder, Daniel Peterka, Hasan Avdic, Josef Urban, Ivaylo Bogomilov, Nedim Suljic (K), Michael Switil, Melvis Memic, Manuel Jung, Patrick Probst und Tobias Mösl an. Die Ersatzbank bestand aus Matthew O’Connor, Eric Wagner, Stefan Permanschlager, Josef Höller, Philip Kirchtag und Stephan Dorfmayr.

Die aktuelle Situation in der Liga

Grödig zeigt sich auch in der laufenden Saison stark. Vor wenigen Wochen besiegten sie Henndorf mit 2:0, nachdem der Henndorfer Routinier Grössinger bereits in der 11. Minute mit einer roten Karte vom Platz gestellt wurde. In dieser Partie erzielte Lazarevic das erste Tor in der 68. Minute nach einem schönen Lochpass von Popovic, gefolgt von einem weiteren Tor von Fraunhuber in der 86. Minute nach einem Corner. Mit diesen Leistungen hat sich Grödig erneut an die Tabellenspitze der Salzburger Liga gesetzt.

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In der Zwischenzeit feierte auch der SAK einen 3:2-Sieg gegen Hallwang und zeigt sich in Form. Coach Florian Königseder berichtete zudem von einem Kreuzbandriss bei Maximilian Schuster, der lange ausfallen wird, jedoch keine Verletzungen am Meniskus oder Außenband hat. Die Hoffnungen ruhen auf dem Neuzugang Michael Perlak, der nach einem Autounfall im Sommer wieder ins Training einsteigt.

Der SV Grödig hat es also in der eigenen Hand, den Aufstieg zu feiern. Mit vier ausstehenden Spielen ist die Spannung hoch, und die Fans fiebern dem nächsten Spiel entgegen. Vielleicht wird der Titel am Ende das Sahnehäubchen auf eine bereits erfolgreiche Saison.