In Hallein wurde vor kurzem ein bedeutender Wechsel an der Spitze des Judoclubs vollzogen. Mitte April fand die Generalversammlung des Judoclubs Hallein / Tennengau im gemütlichen Adneter Priesterwirt statt. Die Mitglieder hatten die Gelegenheit, über die zukünftige Ausrichtung des Vereins zu diskutieren und einen neuen Obmann zu wählen. Mit großer Zustimmung wurde Daniel Wacht in dieses Amt berufen. Er bringt nicht nur Erfahrungen aus dem Österreichischen Polizeikader mit, sondern ist auch als Referent im Judo-Landeskader für die Mastersklasse aktiv. Präsident Matthias Singer lobte Wacht für seine besonnene Art und seinen hervorragenden Umgang mit Menschen. Ein echtes Plus für den Verein!
Die Versammlung brachte nicht nur einen neuen Obmann hervor, sondern auch neue Gesichter im Vorstand. So wurde Hannah Gustafsson zur neuen Schriftführerin gewählt. Sie wird sich um die organisatorischen und dokumentarischen Belange des Clubs kümmern. Thomas Nittke bleibt als stellvertretender Obmann im Amt, während Vanessa Hegedüs, Tochter des scheidenden Obmanns Alexander Hegedüs, die Rolle der Kassiererin übernimmt. Auf Vorschlag der Mitglieder wurde Alexander Hegedüs zum Ehrenobmann ernannt, und Albert Ziller erhielt die Auszeichnung als Ehrenmitglied. Ein wahrhaft historischer Moment für den Club!
Ein Blick über die Grenzen
Der Judosport hat nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland eine beeindruckende Community. Ein bemerkenswerter Führungswechsel fand kürzlich im Judo Club Landwehrhagen statt. Nach über 20 Jahren hat Andreas Schulz, der seit 2003 1. Vorsitzender war, den Vorsitz übergeben. Während seiner Amtszeit hat er sich für Sport, Gemeinschaft und vor allem die Nachwuchsarbeit stark gemacht. Unter seiner Leitung entstanden neue Sportangebote und moderne Vereinsstrukturen. Dies alles zeigt, wie wichtig engagierte Personen für die Entwicklung eines Vereins sind.
Jennifer Seibeck, die neue 1. Vorsitzende, ist Trainerin in der Leichtathletik-Abteilung und gut vernetzt. Ihr Ziel? Gemeinsam mit dem Vorstandsteam und den Mitgliedern den Verein weiterzuentwickeln. Das Team setzt sich aus erfahrenen Mitgliedern zusammen, darunter Dina Kollig als Schriftführerin, Silvia Rehrmann als Kassiererin und Jessika Pankrath als Sportwartin. Eine spannende Zeit steht dem Judo Club Landwehrhagen bevor!
Der Dachverband im Hintergrund
Der Deutsche Judo-Bund e.V. (DJB) spielt eine zentrale Rolle im Judosport in Deutschland. Mit über 132.000 Mitgliedern ist er eine bedeutende Non-Profitorganisation, die aus 18 Landesverbänden und fast 2.200 Vereinen besteht. Der DJB ist nicht nur national aktiv, sondern auch auf europäischer Ebene vertreten – als einer von 50 Dachverbänden der Europäischen Judo Union (EJU). Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen steht im Vordergrund der zahlreichen Programme, die der DJB konzipiert und veranstaltet.
Zusätzlich setzt sich der DJB für die Aus- und Weiterbildung im Judosport ein und ist Teil der Deutschen Sportjugend (DSJ), dem größten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Das Engagement des DJB für Breiten-, Behinderten-, Gesundheits- und Leistungssport zeigt, wie vielschichtig der Judosport ist. Die Geschäftsstelle des DJB befindet sich in Frankfurt/Main, und jeder, der Interesse hat, kann dort mehr über die Aktivitäten und Angebote erfahren.