Heute ist der 7.10.2026 und in Salzburg gibt es spannende Neuigkeiten aus der Fußballwelt. Der ehemalige Stürmerstar und Ex-ÖFB-Kapitän Marc Janko ist nach seinem Karriereende weiterhin eng mit dem Fußball verbunden. Viele Fußballfans erinnern sich noch an seine Glanzzeiten, und jetzt ist Janko als Sky-Experte aktiv, wo er die Bundesliga sowie die Auftritte der österreichischen Nationalmannschaft im Europacup analysiert. Was für eine Entwicklung! Es ist fast so, als wäre er nie wirklich weg gewesen.

In einem aktuellen Interview hat Janko seine Eindrücke zur österreichischen Nationalmannschaft geteilt. Besonders spannend ist sein Blick auf den Umbruch bei Red Bull Salzburg, wo er einst eine Schlüsselrolle spielte. Immerhin hat er den Verein 2005 verlassen, um seine Karriere in der Bundesliga zu starten. Janko ist bekannt dafür, seine Meinung offen zu äußern, und das macht ihn zu einem interessanten Gesprächspartner. Jüngst hat er sich sogar für ein Fehlurteil über Nikolas Veratschnig entschuldigt. Es ist erfrischend zu sehen, wie jemand, der so viel erreicht hat, dennoch die Demut besitzt, Fehler einzugestehen.

Ein Blick auf die Karriere von Marc Janko

Um ein Gefühl für Jankos Werdegang zu bekommen, lohnt sich ein Blick zurück. 1990 begann er seine Fußballkarriere beim VfB Admira Wacker Mödling als Junior. Damals war er noch ein verletzungsanfälliger Bursche, der aufgrund von Wachstumsschüben oft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Doch das hielt ihn nicht auf! Er wechselte 2003 vom Amateurkader in die A-Mannschaft und feierte sein Bundesliga-Debüt am 8. Dezember 2004 gegen den Grazer AK. In der 87. Minute erzielte er sein erstes Tor – ein Moment, der für ihn sicher unvergesslich bleibt.

Nach einem vielversprechenden Jahr wechselte Janko zur Saison 2005/06 zum FC Red Bull Salzburg. Dort kämpfte er anfangs um einen Stammplatz, fand ihn jedoch bis zum Frühjahr 2006 und erzielte in dieser Zeit 11 Tore in 17 Einsätzen – nicht schlecht! Besonders beeindruckend war seine Leistung in der Saison 2008/09, als er mit 39 Treffern zum Torschützenkönig gekrönt wurde und von der IFFHS zum weltbesten Erstliga-Torjäger 2009 ernannt wurde. Fußballgeschichte pur!

Von nationalen zu internationalen Erfolgen

Seine internationale Karriere nahm 2010 Fahrt auf, als er zu Twente Enschede wechselte. Dort erzielte er sein 100. Pflichtspieltor und gewann 2011 das Pokalfinale gegen Ajax Amsterdam. Sein Weg führte ihn weiter zu FC Porto, wo er in seinem Debütspiel ein Tor erzielte und mit der Mannschaft die Meisterschaft feierte. Nach einem kurzen Intermezzo bei Trabzonspor, wo er es nicht so leicht hatte, ging es zu Sydney FC, wo er erneut als Torschützenkönig glänzte.

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Umso bemerkenswerter ist, dass er nach seiner aktiven Laufbahn als TV-Experte für Sky Österreich arbeitet und auch Kolumnen für den Kurier schreibt. Sein Wissen und seine Erfahrung bringen frischen Wind in die Berichterstattung über den Fußball. Janko gab sein Debüt für die österreichische Nationalmannschaft am 23. Mai 2006 und war Kapitän von 2010 bis 2012. Auch wenn er an der EM 2016 als Tabellenletzter ausschied, bleibt sein Beitrag zur Nationalmannschaft unvergessen.

Die lange Geschichte des österreichischen Fußballs

Wenn wir über Marc Janko sprechen, kommen wir nicht an der beeindruckenden Geschichte des österreichischen Fußballs vorbei. Seit 1902, als das erste Länderspiel auf dem Kontinent stattfand, hat sich viel getan. Der ÖFB hat in den letzten 120 Jahren so einige Höhen und Tiefen erlebt. Johann Studnicka, der erste Rekord-Nationalspieler und Rekord-Torschütze des ÖFB, hat den Fußball in Österreich maßgeblich geprägt. Die ersten Schritte im Fußball wurden 1896 mit der Gründung des Wiener Athletiksport-Clubs gemacht, und seither hat sich der Sport und seine Bedeutung in der österreichischen Gesellschaft enorm gewandelt.

Die Tordifferenz von 1.437 zu 1.271 und insgesamt 815 A-Länderspiele (Stand 12. Oktober 2022) sprechen für sich. Der ÖFB hat in seiner Geschichte viele Talente hervorgebracht, und Marc Janko ist ohne Zweifel einer der prominentesten Vertreter dieser Tradition. So wie Studnicka einst die Fußballgeschichte prägte, so wird auch Janko seinen Platz im Gedächtnis der Fans haben.