Am 3. Juli 2026 war es endlich so weit: Der erste Motorikpark im Lungau wurde in St. Margarethen feierlich eröffnet. Ein Ereignis, das nicht nur für die Gemeinde, sondern für die gesamte Region von Bedeutung ist. Bürgermeister Johann Lüftenegger hieß zahlreiche Gäste willkommen, darunter die LEADER-Managerin Petra Lüftenegger und Vertreterinnen des Tourismusverbandes Salzburger Lungau Katschberg. Ein Highlight der Feier waren die Gesangseinlagen von Kindergarten- und Volksschulkindern, die mit fröhlichen Stimmen zur festlichen Stimmung beitrugen.

Der Motorikpark, gelegen beim „Mesnerbühel“, ist ein frei zugänglicher Bewegungsraum für Jung und Alt. Hier können die Besucher ihre motorischen Fähigkeiten an acht verschiedenen Stationen verbessern. Diese Stationen sind darauf ausgelegt, Motorik, Gleichgewicht und Koordination zu fördern. Die Idee für diesen Park entstand bereits im Herbst 2024, als erste Gespräche mit Förderstellen im Winter 2024/25 stattfanden. Die Gesamtprojektkosten betragen stolze € 135.000 und wurden durch eine Kombination aus LEADER-Förderung, Salzburger Sportstätten- und Sportgeräteförderung sowie Beiträgen der Gemeinde und des Tourismusverbandes finanziert. Die Ausführung übernahm die Firma Spielgeräte Moser aus Thomatal.

Ein Ort der Begegnung und Bewegung

Der Motorikpark soll nicht nur die körperliche Fitness fördern, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein. Die Stationen im Park bieten eine breite Palette an Aktivitäten: von der Wasserskiwand, die Kraft, Geschicklichkeit und Koordination trainiert, über die Stehseilschaukel, die den Gleichgewichtssinn schult, bis hin zur Calisthenics-Station, die ein Ganzkörpertraining ermöglicht. Auch eine Dehnstation für die Beweglichkeit und ein Relaxbereich für Erholung sind im Angebot. Es ist klar, dass der Motorikpark Bewegung, Gesundheit und Begegnung miteinander verbindet.

Die Entwicklungsgeschichte des Parks ist ebenso spannend wie seine Eröffnung. Vor 20 Jahren wurde am „Mesnerbühel“ eine Grillstelle mit Sitzgelegenheiten errichtet, die mittlerweile allerdings in einem schlechten Zustand sind. Der neue Motorikpark ist also eine willkommene Erneuerung und zeigt, wie wichtig es ist, die Infrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Bewegung fördern – ein gesellschaftliches Anliegen

Bewegung ist nicht nur ein individuelles Bedürfnis, sondern auch ein gesellschaftliches Anliegen. Im Rahmen eines Runden Tisches Bewegung und Gesundheit, der im März 2025 stattfand, haben sich zahlreiche Institutionen aus Bund, Ländern und Sozialversicherungsträgern zusammengefunden, um Maßnahmen zur Verbesserung der Bewegungsförderung zu diskutieren. Es wurden beachtliche Zwischenergebnisse präsentiert, die eine stärkere Sichtbarkeit des Themas Bewegung und die Optimierung der Datenbasis zum Ziel haben. Die Idee ist, ein zukünftiges Netzwerk zur Förderung der Bewegung zu schaffen, das Handlungsfelder definiert und gemeinsame Schwerpunkte setzt. Ein wichtiger Schritt, um Bewegung in unserer Gesellschaft weiter zu verankern.

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Die Eröffnung des Motorikparks in St. Margarethen ist also nicht nur ein lokales Ereignis, sondern Teil eines größeren Trends: Bewegung wird immer mehr als Schlüssel zu Gesundheit und Lebensqualität erkannt. Der Park ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie solche Initiativen in der Gemeinschaft umgesetzt werden können – und wie wichtig es ist, dass diese Bewegungsräume für alle zugänglich sind.

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