Am 6. Mai 2023 fiel der Startschuss für die sechste Saison des Sportprojekts „Heimspiel“ von SOS-Kinderdorf und der Stadt Salzburg. Ein Projekt, das nicht nur auf dem Papier steht, sondern mit einem klaren Ziel vor Augen: Den Spielraum für Kinder in ihrem Wohnumfeld sichtbar zu machen und zurückzuerobern. Bürgermeister Auinger hebt die enorme Bedeutung dieses Projekts für Kinder und Eltern in den Stadtteilen hervor. Es ist eine Initiative, die weit über das Spielen hinausgeht und Gemeinschaft und Zusammenhalt fördert.

In den kommenden Wochen, bis Juli 2023, stehen wöchentliche „Heimspiele“ in sechs Wohnsiedlungen auf dem Programm: Maxglan, Lehen, Aigen, Goethestraße und Liefering. Nach den Sommerferien wird dann eine Nachspielsaison vom 26. August bis 25. September 2023 in drei weiteren Stadtteilen folgen. Besonders spannend ist die Planung eines neuen Standorts in Salzburg Süd für den Herbst 2023. Das Projekt basiert auf der UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 31, der das „Recht auf Spielen“ festlegt. Geschulte Pädagoginnen von SOS-Kinderdorf leiten die Aktivitäten für Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren und bringen frischen Wind in die Nachbarschaften.

Ein starkes Team

Wolfgang Arming, der Standortleiter von SOS-Kinderdorf Salzburg, betont den Erfolg des Projekts und die Tatsache, dass immer mehr Kinder erreicht werden. Im Jahr 2025 wurden an 45 Spielterminen rund 760 Kinder erreicht, und fast 30% davon waren Mädchen. Das Trainerinnen-Team setzt sich aus sowohl Männern als auch Frauen zusammen; das ist mir persönlich wichtig, da es eine ausgewogene Perspektive und Vorbilder für alle Kinder schafft. Unterstützt wird das Projekt erneut von FC Red Bull Salzburg und lokalen Wohnbauträgern, wobei Jugendtrainer des FC Red Bull Salzburg ausgewählte Termine begleiten. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten!

Doch was macht das Spiel so wichtig? Kinder und Jugendliche lernen durch eigenes Tun, insbesondere durch Spiel. Es ist eine der entscheidendsten Lernformen für Kinder und trägt enorm zu einem gesunden Aufwachsen bei. Kinder begreifen die Welt durch Beobachtung, Nachahmung und eigenständiges Experimentieren. Spiel ist nicht nur ein Zeitvertreib, sondern hilft ihnen, Gesetzmäßigkeiten wie Körperfunktionen und Gruppenverhalten zu verstehen. Es sind wichtige Risiken und Grenzerfahrungen, die sie durch das Spiel erleben. Jüngere Kinder brauchen ausreichend Raum und Zeit für freies, selbstbestimmtes Spiel, weshalb solche Projekte wie „Heimspiel“ von unschätzbarem Wert sind.

Gemeinschaft schaffen

Das Projekt fördert motorische, kognitive und soziale Kompetenzen bei Kindern. Die Spielräume, die hier geschaffen werden, sind bedeutende Orte für Begegnung, Kommunikation und Beziehung. Planer*innen sollten daher Kindern vielfältige Aktionsräume bieten, die Spiel, Kultur, Kommunikation, Bewegung und Erholung ermöglichen. Es geht darum, Kinder aktiv an der Gestaltung ihrer Lebenswelt zu beteiligen – vom Wohnumfeld bis hin zu Bildungs- und Freizeitstätten. Eine kinderfreundliche Kommune ist schließlich das Ziel, und mit Projekten wie „Heimspiel“ sind wir auf einem sehr guten Weg.

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Die Vorfreude auf die nächsten Spieltage ist groß und ich kann nur hoffen, dass viele Kinder und Eltern davon profitieren. Es ist einfach schön zu sehen, wenn Kinder lachen, spielen und die Welt um sich herum entdecken. Manchmal sind es die kleinen Momente, die eine große Wirkung haben. Für weitere Informationen kann man die offizielle Seite von SOS-Kinderdorf besuchen.