Erste-Hilfe-Bundesbewerb 2026: Jugendrotkreuz zeigt beeindruckende Leistungen in Maltschach
Heute, am 5. Juni 2026, fand in Maltschach, Kärnten, der 25. Erste-Hilfe-Bundesbewerb des Jugendrotkreuzes statt. Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich haben sich versammelt, um ihre Fähigkeiten in der Ersten Hilfe unter Beweis zu stellen. Insgesamt waren 28 Schulteams und etwa 140 Teilnehmer dabei, und die Atmosphäre war geprägt von Aufregung und Teamgeist. Das Event war nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine Plattform, um das Wissen und die praktischen Fertigkeiten in Notsituationen zu fördern.
Besonders erfreulich aus der Sicht des Lungaus: Das BG Tamsweg hat in der Kategorie „Erste Hilfe Lebensretter:innen“ den zweiten Platz belegt, mit einer beeindruckenden Punktzahl von 92,65 Prozent. Die Konkurrenz war stark, denn der Bundessieger in dieser Kategorie, die MS Obdach aus der Steiermark, schaffte es mit lediglich 0,13 Prozentpunkten mehr, also 92,78 Prozent, ganz an die Spitze. Das ist schon ein ganz schön spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen! Auch die MMS St. Michael aus Salzburg hat sich hervorragende Leistungen gezeigt, allerdings knapp hinter den ersten Plätzen.
Erfolge der Lungauer Teams
Das BG Tamsweg hat sich durch den Landesbewerb im Europark qualifiziert und konnte mit dem „goldenen“ Leistungsabzeichen nach Hause gehen. Die MMS St. Michael durfte sich über das „silberne“ Leistungsabzeichen freuen. Peter Kaiser, der stellvertretende Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, lobte den Einsatz und das Engagement der Jugendlichen. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Herzblut die Teilnehmer in die Veranstaltung gesteckt haben.
In der Kategorie „Erste-Hilfe-Meister:innen“ war die MS Pabneukirchen 2 aus Oberösterreich nicht zu schlagen und gewann mit einer herausragenden Punktzahl von 97,85 Prozent. HTL Villach aus Kärnten und Sillgasse 1 aus Tirol schlossen sich dem Siegertreppchen an und teilten sich den zweiten Platz mit jeweils 96,33 Prozent. Es ist bemerkenswert, wie viele talentierte junge Menschen sich mit Erster Hilfe auseinandersetzen und das Wissen ernst nehmen.
Ein positives Fazit
Sonja Kuba-Lackner, die Leiterin des Österreichischen Jugendrotkreuzes, äußerte sich ebenfalls positiv über die Leistungen der 28 Teams und 140 Jugendlichen. Sie betonte die Bedeutung von Teamarbeit und Menschlichkeit, die in einer Notsituation unerlässlich sind. Es ist einfach wichtig zu wissen, wie man in kritischen Momenten reagieren kann. So ein Bewerb verdeutlicht, wie relevant Erste-Hilfe-Kenntnisse im Alltag sind und wie sie einen Unterschied machen können. Am Ende des Tages haben alle Teilnehmer das Leistungsabzeichen erhalten, was die harte Arbeit und die Hingabe aller Beteiligten würdigt.
Ein großes Lob gebührt all den Jugendlichen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen und bereit sind, im Ernstfall Leben zu retten. Ihr Engagement ist nicht nur bewundernswert, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft. Vielleicht inspirieren sie damit auch andere, sich mit dem Thema Erste Hilfe zu beschäftigen. Wer weiß, vielleicht sehen wir einige von ihnen bald wieder bei einem nächsten Bewerb – oder noch besser, im wirklichen Leben, wenn es darauf ankommt!
