Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, war Tamsweg der Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses: Die Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr (FF) fand statt, ein Tag, der ganz im Zeichen des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, stand. Die Atmosphäre war feierlich und voller Respekt, als die Feuerwehr gemeinsam mit dem Roten Kreuz, der Bergrettung und der Bürgermusik Tamsweg ihrer Tradition und ihrem Schutzpatron gedachte. Ein traditioneller Florianikirchgang, gefolgt von einer Messe, zelebriert von Landesfeuerwehrkurat Christian Schreilechner, bildete den feierlichen Auftakt.
Die Veranstaltung nahm dann Fahrt auf mit einem Festzug, begleitet von den klangvollen Melodien der Bürgermusik Tamsweg, der zum Feuerwehrhaus führte. Ortsfeuerwehrkommandant Patrick Bacher begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Wolfgang Pfeifenberger, Landtagsabgeordneter Eduard Egger und viele andere. Ein Highlight des Tages war die Angelobung neuer Mitglieder der Feuerwehrjugend und aktiver Feuerwehrleute, durchgeführt von Jugendbetreuer Patrick Gappmayr und dem stellvertretenden Ortsfeuerwehrkommandanten Siegfried Steiner.
Angelobungen und Auszeichnungen
Die neuen aktiven Mitglieder, die in den Feuerwehrdienst aufgenommen wurden, sind Marlene Fuchsberger, Anna Neumann, Leonhard Binder, David Binder, Michael Kremser, Hubert Gappmaier und Jakob Rathgeb. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie sich die Gemeinschaft mit frischem Elan und neuen Gesichtern verstärkt. Die Angelobung ist nicht nur ein feierlicher Akt, sondern auch ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verantwortung, die mit dem Dienst in der Feuerwehr einhergeht.
Zusätzlich zu den Angelobungen gab es auch zahlreiche Beförderungen und Auszeichnungen für verdiente Feuerwehrmitglieder. Hubert Gappmaier und Anna Neumann wurden zu Feuerwehrmann und -frau befördert, während Hannes Fuchsberger zum Verwalter aufgestiegen ist. Die Auszeichnungen umfassten die Verdienstmedaille, die an Florian Fuchsberger, David Gappmayer, Markus Kocher und Christopher Macheiner verliehen wurde, sowie die 3. Stufe der Verdienstmedaille, die an Martin Wieland ging. Besonders berührend waren die Ehrungen für 25 und 40 Jahre verdienstvolle Tätigkeit, die eine enorme Wertschätzung für Engagement und Hingabe in der Feuerwehr ausdrücken.
Tradition und Gemeinschaft
Die Feierlichkeiten standen nicht nur im Zeichen der Ehrungen, sondern auch der Gemeinschaft. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie wichtig solche Traditionen sind. Feuerwehrleute, die ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die Feuerwehr ist ein Ort, wo Freundschaften entstehen, wo Menschen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. In einem Land wie Österreich, wo das Ehrenamt so hoch geschätzt wird, ist es unerlässlich, diese Leistungen sichtbar zu machen.
Die Bedeutung solcher Veranstaltungen wird auch durch die Erfahrungen aus anderen Regionen unterstrichen. In Bayern etwa gibt es rund 330.000 Feuerwehrleute, von denen die Mehrheit ehrenamtlich tätig ist. Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, Johann Eitzenberger, hebt die Notwendigkeit hervor, das Ehrenamt stärker anzuerkennen. Eine „Anerkennung im Alter“ oder gar eine „Feuerwehrrente“ könnten helfen, die wertvolle Arbeit der Feuerwehrleute zu würdigen und sie langfristig zu motivieren, aktiv zu bleiben. Diese Gedanken sind auch in Österreich von Bedeutung, wo die Feuerwehr eine zentrale Rolle in der Gesellschaft spielt.
Die Florianifeier in Tamsweg war somit nicht nur ein Fest der Tradition, sondern auch ein Zeichen für den Zusammenhalt und das Engagement der Feuerwehrleute. Es bleibt zu hoffen, dass solche Veranstaltungen weiterhin stattfinden werden, um die Wichtigkeit des Ehrenamtes und die Solidarität in der Gemeinschaft zu fördern. Wer weiß, vielleicht findet sich schon bald wieder ein Anlass, um diese wertvollen Momente zu feiern!
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