Schüler der HAK Tamsweg erkunden regionale Wirtschaft bei Besuch der Wirtschaftskammer Salzburg
Am 9. Juni 2026 war es endlich so weit: Die 3. Klasse der HAK Tamsweg machte sich auf den Weg zur Bezirksstelle Lungau der Wirtschaftskammer Salzburg. Ein Besuch, der nicht nur lehrreich, sondern auch spannend war! Der Anlass? Die Schülergenossenschaft, die von den engagierten Schülerinnen und Schülern selbst geführt wird. Sie wollten tiefer in die Materie eintauchen und herausfinden, wie die regionale Wirtschaft tickt.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei umfassende Einblicke in verschiedene Bereiche der Wirtschaft und die Präsentation der Energie Lungau eGen war ein besonders interessanter Punkt. Mag. Josef Lüftenegger, Bezirksstellenleiter sowie Obmann der Genossenschaft, sprach über Bürgerbeteiligung, nachhaltige Stromerzeugung und lokale Wertschöpfung. Themen wie regionale Wasserkraft und die Nutzung von erneuerbarem Strom waren von zentraler Bedeutung. Lüftenegger erklärte, wie die Wirtschaftskammer Lungau als Servicezentrum, Interessenvertretung und Plattform für Betriebe fungiert. Es war klar, die Herausforderungen, wie der Fachkräftemangel oder die Betriebsnachfolge, wurden auch nicht ausgeklammert.
Praxisnahe Einblicke
Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von den praxisnahen Beispielen, die ihnen den direkten Bezug zu wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen verdeutlichten. Lehrerin Mag.a Julia Findling bezeichnete den Vortrag als wertvolle Ergänzung zum Unterrichtsschwerpunkt „management.classic.future“. Sie war sichtlich stolz auf das Engagement ihrer Klasse und die Möglichkeit, den Schülern solch wichtige Aspekte der regionalen Wirtschaft näherzubringen.
Energie Lungau eGen ist nicht nur ein Name, sondern steht für eine genossenschaftliche Idee, die in der Region tief verwurzelt ist. Die nachhaltige Stromerzeugung und die Förderung lokaler Werte sind entscheidende Themen, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden. Lüftenegger machte klar, dass die Region nicht nur auf externen Strom angewiesen sein sollte, sondern dass die Menschen hier aktiv zur Energieversorgung beitragen können und sollen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Schülerinnen und Schüler verließen die Wirtschaftskammer mit neuen Perspektiven und einer Vielzahl an Informationen, die sie sicher in ihre künftigen unternehmerischen Bestrebungen einfließen lassen werden. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Wert auf regionales Denken gelegt wird und wie wichtig es ist, dass junge Menschen in diese Denkweise hineinwachsen. Der Besuch war nicht nur eine lehrreiche Erfahrung, sondern auch ein Anstoß, sich aktiv mit der eigenen Umgebung und deren wirtschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Die Verbindung zwischen Schule und regionaler Wirtschaft ist entscheidend, um die nächste Generation auf die Realität des Arbeitsmarktes vorzubereiten, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels und der sich wandelnden Wirtschaft. Diese Art von Engagement und Austausch sollte nicht nur einmal im Jahr stattfinden, sondern regelmäßig Teil des Lehrplans sein. So können die Schülerinnen und Schüler nicht nur lernen, sondern auch aktiv mitgestalten – für eine nachhaltige und zukunftsfähige Region.
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