Heute ist der 17. Mai 2026, und die Fußballfans in Tamsweg haben sich auf ein spannendes Derby zwischen dem SC Tamsweg und dem USK St. Michael gefreut. Die Luft war voller Erwartungen, als sich die beiden Teams auf dem Platz gegenüberstanden. Bei diesem Spiel in der 1. Landesliga konnte Tamsweg schließlich die Oberhand behalten und gewann mit 2:0 gegen St. Michael. Ein Ergebnis, das die Abstiegssituation der beiden Mannschaften noch dramatischer macht.
Der erste Durchgang verlief jedoch nicht nach Plan für die Tamsweger. Sie gingen mit 0:1 in die Halbzeitpause, nachdem Julian Schwarz in der 40. Minute für St. Michael getroffen hatte. Die Situation war angespannt, denn St. Michael hatte vor dem Tor von Schwarz zwar Ballbesitz, konnte aber keine nennenswerte Drucksituation erzeugen. Tamsweg hingegen zeigte sich effektiv und nutzte zwei klare Chancen im Spiel. In der zweiten Halbzeit, genauer gesagt in der 59. Minute, erhöhte Daniel Thanner auf 2:0 für die Gastgeber.
Ein Kampf um den Verbleib in der Liga
Die Trainer der beiden Mannschaften standen unter Druck. Achim Sametreiter, der Trainer von St. Michael, äußerte nach dem Spiel, dass die Intensität seiner Mannschaft einfach nicht auf den Platz gebracht werden konnte. Trotz der Niederlage bleibt St. Michael mit 26 Punkten nach 23 Runden in der Tabelle, hat aber nur noch einen kleinen Vorsprung auf Tamsweg, die auf 24 Punkte kommen. Das Abstiegsgespenst schwebt weiterhin über beiden Teams.
Die Stimmung im Stadion war mit 1.200 Zuschauern durchaus lebhaft, auch wenn viele Fans der St. Michaeler etwas enttäuscht waren. Tamsweg kämpfte sich durch das Spiel und schaffte es, die entscheidenden Momente für sich zu nutzen. Ein weiterer Kritikpunkt war die Schiedsrichterentscheidung, der trotz Zeitverzögerungen durch Tamsweg nur fünf Minuten nachspielen ließ. Das sorgte für Unmut unter den Zuschauern.
Der Druck wächst
Für St. Michael war dies nicht nur ein Derby, sondern ein entscheidendes Spiel im Abstiegskampf. Vor dem Match hatte St. Michael fünf Punkte Vorsprung auf Tamsweg in der Tabelle, und das erste Duell in der Herbstrunde hatten sie bereits gewonnen. Dennoch ist Tamsweg in einer kritischen Lage – sie sind als Vorletzter unter Druck, denn sie haben im Frühjahr noch keine Punkte gesammelt. Mit nur noch drei Runden, um den Abstieg in die 2. Landesliga Süd zu verhindern, wird die Situation für Tamsweg immer brenzliger.
Das Derby fand auf der neuen Sportanlage in St. Michael statt, und trotz der Niederlage bleibt die Hoffnung auf einen Verbleib in der Liga. Sametreiter betont den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, der in solch schwierigen Zeiten wichtig ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Abstiegskampf in den kommenden Wochen entwickeln wird.