Der Mai hat im Salzburger Lungau für frischen Wind gesorgt. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Tourismus in der Region deutlich zulegte, was für die Verantwortlichen ein Lichtblick ist. Laut einer Presseaussendung der Salzburger Lungau GmbH gab es im Mai insgesamt 30.422 Übernachtungen. Das entspricht einem bemerkenswerten Plus von 24,28 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Ankünfte stiegen auf 11.288, was ein Wachstum von 13,88 % bedeutet. Im Allgemeinen gilt der Mai als eher ruhiger Monat, der nur etwa 4,5 % der Sommernächtigungen ausmacht. Doch die Freude über die Zuwächse ist groß.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung in einigen Orten. Muhr verzeichnete mit 367 Nächtigungen einen Anstieg von 151,37 %, während Unternberg mit 110 Nächtigungen (+144,44 %) und Thomatal mit 162 Nächtigungen (+92,86 %) ebenfalls stark zulegten. St. Michael, ein beliebter Anlaufpunkt, konnte 9.329 Nächtigungen verzeichnen, was einem Plus von 56,66 % entspricht. Auch Weißpriach erfreute sich über 529 Nächtigungen (+52,45 %). Allerdings gab es auch Rückgänge, etwa in Tweng, Göriach und St. Andrä, wo die Nächtigungen um bis zu 38,60 % sanken.

Ein Blick auf die Ankünfte

Die Ankünfte zeigen ein ähnliches Bild. Unternberg führte mit einem Anstieg von 311,11 % auf 37 Ankünfte, gefolgt von Muhr mit 136 Ankünften (+126,67 %). Auch Lessach und Thomatal konnten ihre Zahlen steigern. St. Michael, ein zentraler Punkt im Lungau, hatte mit 3.566 Ankünften ein Plus von 42,30 %. Doch auch hier gab es Rückgänge, besonders in Göriach und Tweng, wo die Zahlen um bis zu 32 % sanken. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug im Mai 2,70 Tage, ein kleiner Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als sie bei 2,47 Tagen lag.

Die Verantwortlichen zeigen sich optimistisch für die bevorstehende Saison. Im Juni wird mit zusätzlichen Gästen gerechnet, vor allem durch Veranstaltungen wie das Chorfestival „Feuer & Stimme“. Die Sommersaison hat mit dem Mai offiziell begonnen, und die Auswertungen laufen bis Ende Oktober. Diese positive Entwicklung im Lungau ist Teil eines größeren Trends im österreichischen Tourismus.

Tourismus in Salzburg: Ein Gesamtblick

<pLaut der aktuellen Landesstatistik Salzburg wurden für das Tourismusjahr 2023/2024 fast 30 Millionen Nächtigungen verzeichnet, was das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten darstellt. Der Bezirk Pinzgau führt die Statistik mit den meisten Übernachtungen an, gefolgt von Pongau und der Stadt Salzburg. Besonders auffällig ist der Anteil der deutschen Gäste, die mit rund 12,1 Millionen Nächtigungen fast 40 % aller Übernachtungen ausmachen. Die Wintersaison hat mit 15.593.781 Nächtigungen einen bedeutenden Anteil von 52,2 % an den Gesamtzahlen, während der Sommer mit 14.272.383 Nächtigungen aufwarten kann. Hotels bleiben die beliebteste Unterkunftsart mit etwa 16,7 Millionen Nächtigungen.

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Der Lungau selbst konnte im vergangenen Jahr 1.614.960 Nächtigungen verzeichnen, was 5,4 % des Gesamten entspricht. Der Trend zeigt, dass auch kleinere Regionen von der allgemeinen Begeisterung für den Tourismus profitieren können. Die Beliebtheit der Region wird durch die Vielfalt der Angebote und die natürliche Schönheit der Landschaft unterstützt. Die Daten zu Ankünften und Nächtigungen werden im Rahmen der Beherbergungsstatistik erfasst, wobei die Ergebnisse etwa 25 Tage nach der Berichtsperiode veröffentlicht werden. Dazu zählen allerdings keine unentgeltlichen Nächtigungen bei Bekannten und Verwandten, die einen erheblichen Anteil ausmachen.

Insgesamt ist der Mai ein vielversprechender Start in die Sommersaison für den Lungau. Die positive Entwicklung der Zahlen gibt Anlass zur Hoffnung und lässt auf eine lebendige Tourismusaison schließen. Mit den geplanten Veranstaltungen und der stetigen Verbesserung der Angebote könnte die Region in den kommenden Monaten weiter an Beliebtheit gewinnen.

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