Heute ist der 6.05.2026 und in Zell am See gibt es Grund zur Freude. Die Schmittenhöhebahn AG hat den Bau der neuen Kapellenbahn gestartet! Mit der Baugenehmigung in der Tasche sind die Arbeiten bereits in vollem Gange. Das Ziel ist klar: Die neue Bahn soll pünktlich zur kommenden Wintersaison in Betrieb gehen. Die alte 4er-Sesselbahn, die seit 2001 ihren Dienst tut, wird durch eine moderne kuppelbare 8er-Sesselbahn ersetzt. Ein großer Schritt in Richtung Komfort und Sicherheit.
Was genau erwartet uns? Ganz einfach: Die neuen Sesselbahnen bieten nicht nur einen besseren Komfort beim Ein- und Aussteigen, sie reduzieren auch die Geschwindigkeit an den Stationen. Außerdem wird die Fahrgeschwindigkeit auf der Strecke erhöht, sodass die Fahrzeit auf etwa drei Minuten sinkt. Und das ist noch nicht alles! Die Förderleistung steigt von 2.394 auf beeindruckende 3.400 Personen pro Stunde. Ein echter Gewinn für alle Wintersportler und Ausflügler!
Innovationen und ökologische Maßnahmen
Die neue Kapellenbahn wird mit einigen technischen Neuerungen ausgestattet. Die Bergstation erhält das AURO-System von Doppelmayr, das mit Kameras und Sensoren ausgerüstet ist, um die Ausstiegsbereiche zu überwachen. Zudem wird die Talstation um 150 Meter in Richtung Piesendorf verlegt, was die Zufahrt zur Pinzgauer Hütte verbessert und die Pistenführung optimiert.
Wichtig ist auch, dass die neue Bergstation einen modernen Pistenrettungsstützpunkt und erweiterte Sanitäranlagen bieten wird. Und für all die umweltbewussten Leser: Es werden ökologische Maßnahmen ergriffen, wie Wiederaufforstungen, der Erhalt von Altholzbeständen und Schutzmaßnahmen für die Raufußhühner. Waldflächen bleiben erhalten und ein rund drei Kilometer langer Schutzzaun für Amphibien wird errichtet. Nachhaltigkeit wird hier großgeschrieben!
Ein Blick in die Zukunft
Die alte Kapellenbahn wird übrigens nachhaltig abgebaut. Teile der Anlage finden in Rumänien eine neue Verwendung. Die neue Kapellenbahn wird die Talstation auf 1.728 Metern mit der Bergstation auf 1.964 Metern verbinden. Zehn Stützen sind vorgesehen, und die Anlage kann bis zu 3.400 Personen pro Stunde transportieren – wir dürfen uns also auf ein ordentliches Stück Technik freuen, das auch Geschwindigkeiten von bis zu 5,5 Metern pro Sekunde erreicht!
Die kommenden Monate werden spannend, während die Bauarbeiten voranschreiten. Es bleibt abzuwarten, wie die neue Bahn in das Gesamtbild der Schmittenhöhe integriert wird und welche weiteren Überraschungen uns der Winter bringen wird. Die Vorfreude auf die neue Kapellenbahn wächst, und wer weiß – vielleicht wird sie bald ein neues Lieblingsziel für alle Wintersportler in der Region Zell am See.