Am 27. April 2026 darf der HC Gröden (HCG) auf eine bemerkenswerte Saison zurückblicken, die mit dem ersten Meistertitel in der Geschichte der Alps Hockey League (AHL) gekrönt wurde. Die Saison 2025/26 begann vielversprechend für das Team, das in den ersten sechs Spielen vier Siege erringen konnte. Doch die Freude währte nicht lange, denn am 22. November 2025 setzte es eine herbe 2:6-Niederlage gegen die Wipptal Broncos. In der Folge kämpfte das Team um den letzten Platz in der Tabelle und konnte aus den letzten elf Spielen nur einen Sieg verbuchen. Die Zeiten waren rau und ein Umdenken notwendig.

Um die Leistung zu steigern, wurden entscheidende Veränderungen im Team vorgenommen. Mit Marcel Skokan, Vlastimil Dostalek und Claes Endre wurden frische Kräfte verpflichtet, die den Kader nachhaltig stärkten. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung: Gröden erlebte eine starke Zwischenrunde und qualifizierte sich schließlich für das Viertelfinale. In einem spannenden Viertelfinale gegen die Jungbullen lag HCG zunächst mit 3:1 in Führung, benötigte jedoch einen Overtimetreffer von Matteo Luisetti im entscheidenden Spiel 7, um ins Halbfinale einzuziehen.

Der Weg zum Meistertitel

Im Halbfinale wartete Zell am See auf die Grödner, die sich auch dort durchsetzen konnten und somit das Finale erreichten. Gegen den HC Meran trat Gröden in einem hochdramatischen Finale an, in dem das Team seine Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellte. Die Grödner gewannen in vier Spielen mit einer beeindruckenden Tordifferenz von +12 und sicherten sich den Meistertitel. Besonders bemerkenswert ist, dass Gröden alle drei vorherigen Final-Begegnungen gegen Meran ebenfalls gewonnen hatte, wobei die Siege stets deutlich ausfielen, mit einem Unterschied von mindestens drei Toren.

Im entscheidenden vierten Spiel ging Meran zunächst durch Brayden Sherbinin in der 4. Minute in Führung. Doch Vlastimil Dostalek glich in der 19. Minute aus und erzielte im zweiten Drittel das 2:1 für Gröden. Davide Schiavone erhöhte in der 35. Minute auf 3:1, bevor Meran im letzten Drittel durch David Trivellato zum 3:2 verkürzen konnte. Stephan Deluca brachte mit seinem Treffer zum 4:2 in der 47. Minute die Grödner jedoch wieder auf die Siegerstraße. Obwohl Patrick Tomasini in der 55. Minute das 3:4 für Meran erzielte, gelang es den Gästen nicht, den Ausgleich zu erzielen, und Gröden feierte den Meistertitel. Kapitän Simon Pitschieler ließ es sich nicht nehmen, den Stolz über den Titelgewinn in der heimischen Arena zu teilen und das Team feierte die ganze Nacht in Wolkenstein.

Ein Blick auf die Alps Hockey League

Die Alps Hockey League, an der bis zu 10 Clubs aus Österreich und Italien sowie bis zu 5 Teilnehmer aus Slowenien teilnehmen können, wurde 2016 ins Leben gerufen. Bei der ersten Saison meldeten sich 16 Clubs an, darunter auch zahlreiche Mannschaften aus der Serie A und der INL. Seit ihrer Gründung hat sich die Liga stetig weiterentwickelt und ist heute ein wichtiger Bestandteil des europäischen Eishockeys. Der HC Gröden hat mit seinem Meistertitel in der Saison 2025/26 einen weiteren Glanzpunkt in der Geschichte dieser Liga gesetzt und zeigt, wie dynamisch und spannend die Alps Hockey League ist.

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Für weitere Informationen über die herausragende Saison des HC Gröden und den Meistertitel, können Sie die vollständige Berichterstattung auf Sportnews nachlesen. Auch die Festlichkeiten nach dem Titelgewinn und die Reaktionen der Spieler sind dort festgehalten. Schauen Sie vorbei und feiern Sie mit dem HC Gröden!