Heute ist der 26.04.2026. In der Eishockeywelt Österreichs gab es in dieser Saison viel Aufregung, insbesondere in der Alps Hockey League. Der Hockey Club Gherdëina hat in diesem Jahr Geschichte geschrieben, indem er erstmals den Titel in der Alps Hockey League gewonnen hat. Der überraschende Sieg im Finale gegen den HC Meran/o Pircher stellte einen Höhepunkt für den Verein dar, der die Saison 2022/23 auf Rang elf beendet hatte. Die Begeisterung für Eishockey in der Region spiegelt sich nicht nur im Titelgewinn wider, sondern auch in den Zuschauerzahlen: Die Saison verzeichnete 286.604 Zuschauer, ein Plus von fast 50.000 im Vergleich zur Vorsaison und somit die höchste Zuschauerzahl in der Ligageschichte mit durchschnittlich 884 Fans pro Spiel.

Die Gherdeina-Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt und belegten im Fanranking mit 975 Zuschauern pro Spiel den vierten Platz. Besonders bemerkenswert war, dass in 30 Spielen die 2.000-Zuschauer-Marke überschritten wurde und in 95 Partien mehr als 1.000 Fans anwesend waren. Die EK Die Zeller Eisbären führten das Fanranking mit 2.256 Zuschauern pro Spiel an, gefolgt von KHL Sisak und HC Migross Asiago. Gherdeina startete stark in die Qualification Round mit fünf Siegen und einer Niederlage, bevor sie Kitzbühel in den Pre-Playoffs mit 2:0 besiegten.

Der Weg zum Titel

Im Viertelfinale konnte Gröden gegen Salzburg in einem spannenden siebten Spiel gewinnen, und auch im Halbfinale setzten sie sich gegen Zell am See durch. Das Finale fand dann im Stadio del Ghiaccio Pranives vor über 2.000 Fans statt, die das Duell zwischen zwei Südtiroler Teams feierten. Gherdeina gewann die Serie mit 4:0 und sicherte sich so den Titel. Claes Endre war der Torhüter des Teams und beeindruckte mit einer Fangquote von über 94%. Der punktbeste Spieler der Saison war Ryan Valentini von HC Migross Asiago, der 92 Punkte erzielte, während Nick Porco von Asiago mit 42 Toren als Top-Torschütze herausstach. Maxim Eliseev von den Red Bull Hockey Juniors wurde als „Young Star der Saison“ ausgezeichnet.

Der Hockey Club Gherdëina, einer der ältesten und erfolgreichsten Eishockeyvereine Italiens, wurde 1927 gegründet und hat bereits vier Italienmeistertitel gewonnen. Die Gründung war inspiriert von Skitouristen, und das erste Eisstadion wurde 1967 in St. Ulrich erbaut. Nach finanziellen Schwierigkeiten in den 1980er Jahren und einem Abstieg aus der Serie A 1986 war der Verein mehrere Jahre lang auf der Suche nach seiner Identität. Mit dem Einzug ins Finale der Alps Hockey League hat der HCG das Interesse am Eishockey im Tal neu entfacht, was sich auch in den großen Zuschauerzahlen widerspiegelt.

Ein Blick in die Zukunft

Das erste Spiel des Finals gegen den HC Meran fand am 11. April 2026 statt, bei dem der HCG den EK Zell am See mit 6:1 besiegte. Über 1.800 Fans waren im Stadion Pranives, was die Begeisterung für Eishockey im Tal eindrucksvoll zeigt. Weitere Termine für das Finale sind der 14., 16., 18. April sowie eventuell der 21., 23. und 25. April. Mit dem Gewinn des Titels hat Gherdeina nicht nur einen sportlichen Erfolg erzielt, sondern auch eine neue Ära für den Eishockeysport in der Region eingeleitet.

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