Integrative Betriebe Salzburg: Handwerk trifft auf moderne Technologie und soziale Verantwortung
Am 12. Juni 2026 öffnete die Geschützte Werkstätte – Integrative Betriebe Salzburg GmbH (GWS) in Bruck ihre Türen für interessierte Besucher. Ein Tag, der ganz im Zeichen von handwerklichem Können und moderner Technik stand. Die Gäste waren eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die verschiedenen Arbeitsbereiche sowie Produktionsprozesse des Unternehmens kennenzulernen. Es war eine Gelegenheit, die Verbindung zwischen traditionellem Handwerk und innovativen Technologien zu erleben.
Besonders spannend war die Vorführung technischer Neuerungen wie dem 3-D-Drucker und dem UV-Direktdruck. Es war beeindruckend zu sehen, wie mit diesen Technologien gearbeitet wird. Die Besucher hatten sogar die Möglichkeit, ihre eigenen Tassenuntersetzer zu gestalten – ein kleines, aber feines Andenken, das sie mit nach Hause nehmen konnten. Standortleiter Thomas Doppler hob hervor, wie wichtig der persönliche Austausch mit den Interessierten sei. Der Tag war nicht nur eine Präsentation, sondern auch eine Feier der regionalen Verbundenheit, der modernen Produktion und der gelebten Handwerkskunst – eine Atmosphäre, die einfach ansteckend war.
Soziale Verantwortung und nachhaltige Praktiken
Die GWS hat sich nicht nur der Produktion verschrieben, sondern verfolgt auch eine klare Vision von sozialer und ökologischer Verantwortung. Ein schonender Umgang mit Ressourcen und die Verpflichtung zur ökologischen Verantwortung sind Grundpfeiler ihres Handelns. Das Unternehmen setzt auf die bestmögliche Entfaltung seiner Mitarbeiter:innen und schenkt ihnen Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Das klingt nach einem echten Wohlfühlort, nicht wahr? Hier wird Eigenständigkeit gefördert, und Diskriminierung hat keinen Platz.
In einer Zeit, in der soziale Nachhaltigkeit für Unternehmen immer wichtiger wird, ist es bemerkenswert, wie die GWS diesen Aspekt in den Mittelpunkt ihrer Unternehmensstrategie stellt. Laut einer aktuellen Befragung von EY-Parthenon hat soziale Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert, insbesondere wenn es um Initiativen für Mitarbeitende geht. Doch viele Unternehmen messen ihre Zielerreichung in diesem Bereich unzureichend. Die GWS scheint hier einen Schritt voraus zu sein und zeigt, dass eine ganzheitliche Betrachtung der Stakeholder:innen notwendig ist, um nachhaltige Praktiken erfolgreich umzusetzen.
Ein Blick in die Zukunft
Die GWS ist nicht nur ein Beispiel für erfolgreiche soziale Initiativen, sondern auch ein Vorreiter, wenn es um die Integration sozialer Themen in den Managementkreislauf geht. Es wird zunehmend klar, dass Unternehmen wie die GWS sich nicht nur um ihre internen Abläufe kümmern, sondern auch Verantwortung für die Auswirkungen ihres Handelns auf die Gemeinschaft und die Umwelt übernehmen müssen. Die EU plant eine „soziale Taxonomie“, die Unternehmen in Zukunft dazu verpflichten könnte, noch stärker auf soziale Nachhaltigkeit zu achten. Die GWS ist somit gut positioniert, um als Vorbild in dieser Entwicklung zu fungieren.
Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Schritte Unternehmen in Richtung soziale Verantwortung unternehmen werden. Die GWS ist jedoch auf einem vielversprechenden Weg und zeigt, dass Handwerk und moderne Technik Hand in Hand gehen können – und das nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Umwelt.
