Heute ist der 2.05.2026, und während die Sonne über Zell am See aufgeht, gibt es Neuigkeiten für die Autofahrer der Region! In Mittersill, einer charmanten Stadt in der Nähe, hat die Polizei mobile Radarkontrollen angekündigt. An einem bestimmten Standort sind Geschwindigkeitsmessungen gemeldet worden – ein Hinweis, den die Autofahrer besser ernst nehmen sollten. Die Überwachung des Straßenverkehrs erfolgt kontinuierlich, und die Polizei passt ihre Kontrollen flexibel an die Verkehrssituation an. Daher können temporäre Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Stadtgebiet von Mittersill erwartet werden. Es bleibt also spannend, wo genau die nächsten Radarfallen aufblitzen werden.
Besonders wichtig ist, dass am 02.05.2026 auf der Felbertauernstraße (PLZ 5730) um 14:10 Uhr in einer 100 km/h-Zone geblitzt wird. Wer hier die Geschwindigkeit überschreitet, sollte sich bewusst sein, dass es Toleranzabzüge gibt. Neuere Radarboxen mit Laser messen bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h einen Abzug von 3 km/h, während darüber 3 % Toleranz gelten. Wer von einem Polizeifahrzeug nachgefahren wird, kann sogar mit einer Tachotoleranz von ca. 15 % rechnen. Damit wird klar: Die Behörden könnten zusätzliche Straftoleranzen festlegen, um das Fahrverhalten zu überprüfen.
Geschwindigkeitsmessungen und ihre Tücken
Wer denkt, dass es nur die fest installierten Blitzer sind, die einen auf die Probe stellen, der irrt. In Deutschland beispielsweise ist die Nutzung von Radarwarnern und Blitzer-Apps während der Fahrt verboten. Das bedeutet, dass Fahrer keine Apps verwenden dürfen, die sie vor Blitzern warnen. Beifahrer dürfen zwar solche Apps bedienen, aber sie dürfen keine Warnungen an den Fahrer weitergeben. Wer sich nicht an diese Regel hält, muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Zudem kann das Gerät eingezogen werden – eine unangenehme Überraschung, die man besser vermeiden sollte.
Die Toleranzabzüge bei Geschwindigkeitsmessungen sind ein weiteres Thema. Bis 100 km/h beträgt der Abzug 3 km/h, über 100 km/h sind es 3 %. Eine Ausnahme stellt das Nachfahren durch die Polizei dar, wo die Toleranz zwischen 10 und 20 % liegen kann. Das klingt nach einer Menge Spielraum, aber es gibt auch zahlreiche Messfehler, die zu Bußgeldbescheiden führen können, die in etwa 30-40 % der Einsprüche aufgehoben oder reduziert werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte unbedingt Akteneinsicht durch einen Anwalt in Betracht ziehen, um versteckte Messfehler aufzudecken.
Das Geheimnis der Section Control
Ein spannendes Thema ist die sogenannten Section Control – die Abschnittskontrolle. Hier wird die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Strecke gemessen, nicht an einem einzelnen Punkt. Kameras am Anfang und Ende des Abschnitts erfassen Zeitstempel und Kennzeichen, und die Durchschnittsgeschwindigkeit wird aus der Strecke und der benötigten Zeit berechnet. Diese Methode ist seit 2020 in Deutschland auf der B6 bei Laatzen im Einsatz und hat sich als wirksames Mittel zur Geschwindigkeitskontrolle etabliert.
Wenn es um Blitzerfotos geht, ist es interessant zu wissen, dass Frontfotos zur Identifikation des Fahrers Standard sind. Heckfotos zeigen nur das Kennzeichen, und der Halter erhält einen Zeugenfragebogen zur Nennung des Fahrers. Sollte der Fahrer nicht ermittelt werden können, wird das Verfahren eingestellt – eine kleine Erleichterung für den Halter.
Die Blitzer sind also nicht nur Geräte zur Geschwindigkeitsmessung, sondern ein komplexes System, das viele Aspekte der Verkehrssicherheit im Blick hat. Die Kontrollen in Mittersill und Umgebung sind ein klarer Hinweis darauf, dass die Polizei weiterhin aktiv auf die Einhaltung der Verkehrsregeln achtet. Autofahrer sollten sich bewusst sein, dass es sich lohnt, die Geschwindigkeit im Auge zu behalten und die Regeln ernst zu nehmen.