Am 18. Juni 2026 fand in Zell am See der vierte Pinguin Cup statt, und das Event war ein riesiger Erfolg! Mehr als 140 Kinder aus sechs verschiedenen Pinzgauer Volksschulen nahmen daran teil. Die Atmosphäre war geprägt von Freude und einem unbändigen Spaß am Wasser – der Wettbewerbsgedanke stand ganz hinten an. Es war einfach großartig zu sehen, wie die kleinen Schwimmerinnen und Schwimmer mit Begeisterung und Teamgeist ins kühle Nass sprangen, um ihr Bestes zu geben. Die Teams kamen aus Schüttdorf, Thumersbach, Bramberg, Maria Alm, Leogang und Weißbach, und insgesamt waren es 24 Teams, die sich miteinander messen wollten.

Die Veranstaltung hatte zwei Disziplinen: die Freischwimmstaffel und die Rettungsschwimmstaffel. Während die Freischwimmstaffel das sichere und kontrollierte Schwimmen testete, ging es bei der Rettungsschwimmstaffel um Koordination und Teamarbeit – ein bisschen wie ein Wasser-Rettungsaktionstraining. Da mussten die Kinder sogar Teammitglieder auf einer Luftmatratze transportieren! Und das Beste: Bewertet wurde nicht die Geschwindigkeit, sondern wie nah ein Team an der Durchschnittszeit aller anderen Teams lag. So stand der Spaß wirklich im Vordergrund! Übrigens, das Team „Die Schwimmguine 3“ aus der Volksschule Bramberg konnte sich den Pokal schnappen.

Wichtigkeit des Schwimmens für Kinder

Werner Aufmesser, Präsident des Roten Kreuzes Salzburg, stellte heraus, wie wichtig Schwimmen für Kinder ist. Er betonte, dass das Erlernen von Schwimmfähigkeiten nicht nur eine sportliche Betätigung darstellt, sondern auch eine entscheidende Lebenskompetenz ist, die Sicherheit im Wasser fördert. Man muss wissen, dass etwa 10% der 5- bis 19-Jährigen in Österreich nicht schwimmen können – das sind rund 137.000 Kinder und Jugendliche! In Anbetracht der Tatsache, dass Ertrinken eine häufige Unfallursache bei Kindern ist, wird die Bedeutung von Schwimmkursen und Veranstaltungen wie dem Pinguin Cup noch deutlicher.

Das OÖ. Jugendrotkreuz engagiert sich seit Jahrzehnten für die Schwimmförderung. Im vergangenen Schuljahr haben in Oberösterreich 18.585 Kinder und Jugendliche ein Schwimmabzeichen erhalten, und 1.217 Personen haben sogar ein Rettungsschwimmabzeichen absolviert. Michael Heilbrunner, Landesreferent für Schwimmen, hebt hervor, wie wichtig es ist, dass Kinder nicht nur das Schwimmen lernen, sondern auch lernen, Gefahren zu erkennen und in kritischen Situationen richtig zu reagieren.

Ein Blick auf die Zukunft

Der Pinguin Cup wird übrigens nicht nur in Zell am See veranstaltet. Auch in der Stadt Salzburg und in Altenmarkt wird es ähnliche Events geben. Der Pinguin Cup in der Stadt Salzburg war im Februar 2026 ein voller Erfolg und der in Altenmarkt ist für den 26. Juni 2026 geplant. Es gibt also reichlich Gelegenheit, die Schwimmfähigkeiten weiter zu fördern und den Teamgeist zu stärken.

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Die Zahlen sprechen für sich: Die Anzahl der Grundschulkinder, die nicht schwimmen können, hat sich seit 2018 verdoppelt. Auch die Coronapandemie hat ihren Teil dazu beigetragen, da viele Schwimmkurse ausgefallen sind und die Schwimmbäder geschlossen waren. Wer hätte gedacht, dass solche Umstände dazu führen können, dass Kinder nicht mehr sicher schwimmen können? Die Nachfrage nach zusätzlichen Schwimmkursen ist riesig, und viele sind bereits voll, sodass Wartelisten entstehen.

Schwimmen ist mehr als nur ein Sport; es ist eine essentielle Fähigkeit, die Leben retten kann. Daher ist es umso wichtiger, dass Initiativen wie der Pinguin Cup weiterhin stattfinden und immer mehr Kinder die Chance haben, diese wertvolle Fähigkeit zu erlernen. Und wer weiß, vielleicht wird der nächste Pinguin Cup wieder ein großer Erfolg, bei dem noch mehr Kinder die Möglichkeit haben, ihre Schwimmkünste unter Beweis zu stellen und gleichzeitig viel Spaß zu haben! Quelle und weitere Informationen sind hier zu finden.

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