Am 16. Mai 2026 fand im Salzburger Volksgarten eine Veranstaltung statt, die viele Frauenherzen höherschlagen ließ. Der Salzburger Frauenlauf, mittlerweile in seiner 18. Auflage, lockte Hunderte von Teilnehmerinnen an, die sich sowohl beim Lauf- als auch beim Nordic Walking-Bewerb engagierten. Trotz der widrigen Wetterbedingungen, die sich an diesem Tag zeigten, versammelten sich zahlreiche Zuschauer:innen entlang der Strecke, um die Athletinnen anzufeuern und die unverwechselbare Atmosphäre zu genießen. Es war ein Tag, der ganz im Zeichen der Frauenpower stand.
Katharina Stöger von der Union Salzburg LA sicherte sich den Gesamtsieg im Laufbewerb mit einer beeindruckenden Zeit von 18:54 Minuten. Auch die weiteren Podestplätze waren fest in Union-Hand: Emma Hainzer belegte den zweiten Platz mit 19:30 Minuten, gefolgt von Verena Zehentmayer vom TV Zell am See mit 20:09 Minuten. Die Stimmung unter den Teilnehmerinnen war überwältigend, und die positive Resonanz über die Veranstaltung war unüberhörbar. Besonders der Nordic Walking-Bewerb erfreute sich großer Beliebtheit, wobei alle Teilnehmerinnen stolz die Ziellinie überquerten und die Freude an der gemeinsamen Bewegung in der Natur zelebrierten. Die Veranstaltung wurde von Teilnehmerinnen als äußerst motivierend und einladend beschrieben.
Ein Blick auf die Details
Die Anmeldung für den Frauenlauf war bereits am 3. Mai 2026 geschlossen, doch es gab noch Restplätze, die viele Frauen nutzten. Die Streckenlänge von 5,5 km führte flach entlang des Salzachufers und war ideal für Laufanfängerinnen. Auch die Nordic Walkerinnen konnten hier ihr Können zeigen. Die Teilnehmerinnen mussten mindestens 16 Jahre alt sein, um bei diesem Event mitzulaufen. Und das Beste: Alle Läuferinnen erhielten eine Finisher-Medaille sowie diverse Serviceleistungen. Wer wollte, konnte zusätzlich eine Medaillengravur oder ein PUMA Funktionsshirt erwerben.
Der Ablauf war gut organisiert: Die Startunterlagen konnten am 15. Mai 2026 von 13 bis 18 Uhr in der SportMall, Eisarena Volksgarten, abgeholt werden. Kleiderabgabe war von 18:30 bis 20:45 Uhr möglich, und nach dem Zieleinlauf standen Umkleidekabinen und Duschen zur Verfügung. Auch für medizinische Versorgung war gesorgt, ebenso wie für Verpflegungsstationen im Zielbereich. Die Zeitnehmung wurde professionell durch Datasport durchgeführt, wobei ein Chip in der Startnummer integriert war. Um die Anreise zu erleichtern, wurde empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Park & Ride-Zonen am Stadtrand und kostenpflichtige Parkgaragen in der Nähe standen zur Verfügung.
Frauenläufe im Trend
Frauenläufe gewinnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zunehmend an Beliebtheit. Diese Veranstaltungen betonen den Spaß und das Gemeinschaftserlebnis unter Frauen. Oft sind die Distanzen kürzer, was sie besonders attraktiv für Laufanfängerinnen macht. Gehpausen sind in der Regel erlaubt, und in vielen Fällen verzichten die Veranstalter auf die Zeitnahme. Auch Nordic Walking wird häufig angeboten, was den Event für viele zugänglich macht. Es ist nicht verwunderlich, dass die meisten Frauenläufe im Mai und September stattfinden – die idealen Monate für eine sportliche Herausforderung im Freien.
Für die Teilnehmenden ist es nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Erlebnis voller Emotionen. Die Begeisterung, die die Frauen beim Laufen und Walken ausstrahlen, ist ansteckend. So war es auch beim diesjährigen Salzburger Frauenlauf: Die Kombination aus sportlicher Herausforderung und gemeinschaftlichem Erlebnis machte den Tag unvergesslich. Man kann nur hoffen, dass diese Bewegung weiter wächst und noch viele Frauen dazu ermutigt werden, ihre Laufschuhe zu schnüren.