Sicherheit von Kindern und Tieren im heißen Auto
Heute ist der 27.06.2026 und in Zell am See zeigt das Thermometer schon frühzeitig knackige Temperaturen. Wer jetzt mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders aufpassen, wenn es um die Sicherheit von Kindern und Tieren im Fahrzeug geht. Wer glaubt, ein paar Minuten auf sie warten zu können, sollte sich bewusst sein, dass dies lebensgefährlich sein kann. Ein Armaturenbrett kann im prallen Sonnenlicht bis zu 80 Grad Celsius erreichen – das ist schon mal eine Ansage! Bereits nach 15 Minuten kann die Temperatur im Auto auf 45 Grad Celsius steigen, und das ist nicht nur unangenehm, sondern richtig gefährlich.
ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl hat eindringlich gewarnt: „Kinder und Tiere in einem heißen Auto sind in unmittelbarer Gefahr.“ Selbst wenn das Fenster einen Spalt offen steht, sorgt das nicht für die nötige Luftzirkulation. Und mal ehrlich – 45 Grad Celsius sind für gesunde Erwachsene unangenehm, geschweige denn für kleine Kinder oder Haustiere. Die können sich nicht äußern, sie dehydrieren schnell. Und bei Tieren, die oft ein dickes Fell haben, sieht die Situation nicht besser aus.
Was tun im Ernstfall?
Falls man doch einmal auf diese besorgniserregende Situation stößt, sollte man den Zustand der Insassen sofort überprüfen. Ist das Kind oder Tier in einem kritischen Zustand, sollte man nicht zögern: Die Polizei oder Feuerwehr alarmieren! Wenn der Besitzer des Fahrzeugs nicht gefunden werden kann, könnte der letzte Ausweg sogar das Einschlagen einer Scheibe sein. Das klingt brutal, aber in solch einer Lage kann es um Leben und Tod gehen.
Die Gefahr durch Hitze ist nicht nur beim Parken gegeben. Auch während der Fahrt kann die Konzentration leiden. Bei 30 Grad Celsius erhöht sich die Reizbarkeit – das ist nicht gerade ideal, wenn man hinterm Steuer sitzt. Ein kleiner Tipp: Silberbeschichtete Folien für die Windschutzscheibe können die Temperatur um bis zu 15 Grad Celsius senken. Und wenn möglich, einfach im Schatten parken – das hilft, die Aufheizung des Fahrzeugs zu reduzieren.
Kinder und Tiere in Gefahr
Sollte es doch einmal zu einem Notfall kommen, gibt es einige Dinge, die man beachten sollte. Kinder müssen sofort aus überhitzten Fahrzeugen gebracht werden. Am besten an einen schattigen, kühlen Ort. Wenn das Kind bei Bewusstsein ist, kann es kleine Mengen Wasser trinken – aber keine großen Schlücke. Feuchte Tücher auf Stirn, Nacken und Haut sind eine gute Idee, um die Temperatur zu senken. Bei Bewusstlosigkeit oder starkem Unwohlsein muss umgehend der Rettungsdienst gerufen werden.
Das Aussetzen eines Kindes in solch einer gefährlichen Situation kann sogar als Körperverletzung oder Kindesmisshandlung gewertet werden – da sollte man sich wirklich gut überlegen, ob man es riskieren möchte. Auch Tiere sind betroffen: Hunde und Katzen können nur bedingt über ihre Pfoten Wärme abgeben. Hecheln ist für Hunde die Hauptmethode, um sich abzukühlen. Symptome einer Überhitzung bei Hunden sind starkes Hecheln, glasige Augen oder Koordinationsprobleme. In solchen Fällen sollte das Tier in den Schatten gebracht und mit frischem Wasser versorgt werden, und bei anhaltenden Beschwerden ist der Tierarzt der richtige Ansprechpartner.
Wenn Passanten sehen, dass ein Tier in Not ist, sollten sie nicht zögern, die Polizei zu informieren. Denn wer ein Tier vorsätzlich oder grob fahrlässig leiden lässt, kann nach dem Tierschutzgesetz bestraft werden. Es gibt keinen Grund, das Risiko einzugehen, wenn es um das Wohl von unseren Kleinsten – sei es Mensch oder Tier – geht.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Ein modernes Nachrichtenportal wie unseres, muss für alle Menschen zugänglich sein. Unser Website System wurde daher konsequent nach den Vorgaben der WCAG 2.1 und BITV 2.0 neu entwickelt – mit sauberer Struktur, ARIA-Attributen und ohne technische Hürden für assistive Technologien. Die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom / VeloCore.
