Henriette auf der Flucht: Ein Huhn bringt die Feuerwehr in Sankt Pölten-Wagram ins Schwitzen
Heute ist der 16.10.2026. In Sankt Pölten-Wagram gab es vor zwei Tagen ein ganz besonderes Abenteuer, das die Feuerwehr auf Trab hielt. Ein Huhn, das sich auf der stark befahrenen Purkersdorfer Straße verirrte, sorgte für einen unerwarteten Feuerwehreinsatz. Eine aufmerksame Anrainerin bemerkte das Tier und alarmierte umgehend die Feuerwehr, da die Situation für die Autofahrer durchaus gefährlich war. Man stelle sich vor: Hühner auf der Straße – das kann ja nur Chaos bedeuten!
Als die Feuerwehr eintraf, war das Huhn, das den Namen Henriette trug, allerdings nicht mehr zu sehen. Es hatte sich in eine verwachsene Grünfläche zurückgezogen. Zum Glück war der Besitzer von Henriette schnell zur Stelle, und die Feuerwehr begann, nach dem flüchtigen Federtier zu suchen. Die Suche gestaltete sich allerdings als ziemlich knifflig, denn Henriette ließ sich nicht so einfach einfangen. Ein kleines Huhn, das vor den Helfern flüchtete – das musste eine recht amüsante Verfolgungsjagd durch die Au und über Nachbargrundstücke gewesen sein!
Ein heldenhafter Feuerwehrmann
Schließlich war es Feuerwehrmann Helmut Wieser, der das Huhn nach einer kleinen Odyssee einfangen konnte. Henriette war bereits seit mehreren Tagen unterwegs und die Besitzer hatten vergeblich versucht, die Ausreißerin zurückzuholen. Am Ende konnte der Besitzer Henriette wieder in Empfang nehmen und sie sicher zurück in den Hühnerstall bringen. Ein Happy End für alle Beteiligten!
Die Feuerwehr stellte danach klar, dass Tierrettungen nicht zu ihren Kernaufgaben zählen. Aber manchmal gibt es Situationen, da lässt man sich von der Pflicht und dem Herz leiten. Man denkt an die Tierchen, die in Not sind, und möchte einfach helfen. Es ist nicht das erste Mal, dass Feuerwehrleute sich in solch unerwartete Situationen begeben. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass Tierrettungen ein Thema sind, das viele Feuerwehren beschäftigt.
Tierrettungen im Vergleich
<pEin Beispiel dafür ist ein Vorfall in Berlin, wo eine Katze seit Sonntag auf einem Baum festsaß – das waren immerhin etwa 15 Meter hoch. Die Temperaturen waren hoch, und die Gefahr der Dehydratation war gegeben. Die amtliche Tierärztin versuchte, die Berliner Feuerwehr um Hilfe zu bitten, doch diese verweigerte die Amtshilfe. Eine Privatperson musste schließlich das Tier bergen, obwohl sie nicht über die notwendige Sachkunde verfügte. Solche Geschichten zeigen, wie unterschiedlich die Handhabung von Tierrettungen in verschiedenen Regionen ist.
<pAm Ende bleibt die Frage: Wie weit geht man für unsere tierischen Freunde? In Sankt Pölten haben die Feuerwehrleute gezeigt, dass sie auch in nicht alltäglichen Situationen bereit sind zu helfen – und dafür gebührt ihnen ein großes Dankeschön. Manchmal sind es die kleinen Abenteuer im Alltag, die uns zeigen, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und aufeinander Acht zu geben.
