Auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Schwaz wurde am 23. November 2026 unter möglichst realistischen Bedingungen geübt. Bei der Abschnittsübung absolvierten Atemschutztrupps fünf Stationen – mit Höhe, Dunkelheit, körperlicher Belastung und mehreren anspruchsvollen Rettungsszenarien.

21 Atemschutztrupps stellten sich den Aufgaben. Beteiligt waren die FF Schwaz mit vier Trupps, die FF Vomp mit drei sowie die Feuerwehren aus Pill, Weer, Weerberg, Terfens, Vomperbach und Stans mit jeweils zwei Trupps. Ebenfalls dabei: zwei Trupps der Betriebsfeuerwehr Tyrolit.

Vom Silo bis zur Crashbergung

Bei der ersten Station ging es hoch hinaus: Mit Atemschutzgeräten bestiegen die Trupps über eine Drehleiter ein Silo in etwa 20 Metern Höhe. Beim Faulturm folgte eine Gasmessung, deren Ergebnis an die Atemschutzsammelstelle gemeldet werden musste.

Danach war ein Schieber zu schließen, damit eine Rohrleitung wieder abgedichtet werden konnte. In einem verrauchten Bereich wartete die nächste Aufgabe. Mehrere Hindernisse erschwerten das Vorgehen, die Sicht war sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht vorhanden. Trotzdem musste eine Person geborgen werden.

Nach der körperlichen Vorbelastung bauten die Feuerwehrleute bei Station vier einen Löschangriff auf. Anschließend wurden die verwendeten Schläuche ordnungsgemäß zusammengerollt – kein glamouröser Teil der Übung, aber einer, der im Einsatz sitzen muss.

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Zum Schluss stand eine Crashbergung auf dem Programm: Eine unter den Gabeln eines Gabelstaplers eingeklemmte Person musste gerettet werden.

Auch im Abschnitt Hall wurde praktisch trainiert

Wie breit das Spektrum solcher Übungen ist, zeigte bereits eine Abschnittsübung des Feuerwehrabschnitts Hall am Samstag, 12. April 2025. Dort nahmen alle Feuerwehren des Abschnitts teil: die FF Rum, FF Thaur, FF Absam, FF Mils, FF Gnadenwald, FF Ampass, FF Heiligkreuz und FF Hall sowie die Betriebsfeuerwehr Swarovski Optik.

An drei Standorten wurden unterschiedliche Einsatzszenarien geschult und praktisch geübt. Dazu gehörten die Auffrischung der Einsatztaktik und die Einrichtung einer Atemschutzsammelstelle bei Atemschutzeinsätzen. Außerdem wurde der Abrollcontainer AB-KÖR mit seiner Ausrüstung für Gefahrguteinsätze und größere Atemschutzeinsätze vorgestellt.

Geübt wurden auch die Rettung einer beim Umgang mit Chemikalien verunfallten Person, ein Atemschutz-Innenangriff beim Brand eines Elektromotors und eine Türöffnung mit einem Halligan-Tool. Eine weitere Aufgabe führte ins Gelände: Dort musste eine verunfallte Person über ein Bachbett gerettet werden.

Nach dem Übungsvormittag lud die Feuerwehr Thaur zu einer Jause ein. In Schwaz stand dagegen das Betriebsgelände der Stadtwerke für die fünf Stationen zur Verfügung – vom engen, verrauchten Hindernisparcours bis zum Silo in luftiger Höhe.

Der Bericht über die Abschnittsübung in Schwaz wurde am 25. Oktober 2026 veröffentlicht.