Retter in Nöten: Feuerwehr befreit Pferd aus sumpfiger Falle
Heute ist der 26.09.2026, und in Spittal an der Drau gab es einen ganz besonderen Einsatz für die Freiwilligen Feuerwehr Göriach-Lurnfeld. Die Alarmierung kam wegen eines „Tiers in Notlage“, und als die Feuerwehrleute vor Ort eintrafen, war die Situation alles andere als gewöhnlich: Ein Pferd hatte sich in einem sumpfigen Gebiet festgefahren und konnte sich nicht selbst befreien. Man stelle sich vor, wie das Tier, mit seinen großen, sanften Augen, verzweifelt im Matsch stand und auf Hilfe wartete.
Die Göriacher Feuerwehr agierte schnell und entschlossen, doch bald wurde klar, dass sie zusätzliche Unterstützung benötigten. So wurde die Freiwillige Feuerwehr Spittal an der Drau gerufen, die mit einem speziellen Tierberge-Set anrückte. Auch die Feuerwehr Pusarnitz war im Einsatz, um gemeinsam an der Lösung dieses Problems zu arbeiten. Walter Hasslacher, der Gemeindefeuerwehrkommandant von Möllbrücke, ließ sich ebenfalls nicht lange bitten und unterstützte die Helfer vor Ort. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie wichtig Teamarbeit in solchen Notsituationen ist!
Erfolgreiche Rettungsaktion
Die Einsatzkräfte setzten alles daran, das Pferd schonend aus dem Sumpf zu befreien. Und siehe da, die Rettungsaktion war erfolgreich! Das Pferd konnte gerettet werden und blieb glücklicherweise unverletzt. Ein glückliches Ende für alle Beteiligten – das Tier, die Feuerwehrleute und natürlich auch die Besitzer.
Ein Blick auf die Kosten solcher Einsätze zeigt jedoch, dass sie oft mit hohem Aufwand verbunden sind. Feuerwehrleute retten regelmäßig Pferde in Notlagen, sei es, wenn ein Wagen mit Anhänger in Bayern bei Glatteis die Böschung hinunterrutscht oder ein Tier sich auf einer Schlamm-Weide festlegt. Die Kosten für solche Rettungen können schnell in die Tausende gehen. In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung, und jede Kommune entscheidet selbst, ob und wie viel sie für solche Einsätze berechnet.
Kosten und Haftung
Wusstest du, dass in Bayern die Tierrettung durch Feuerwehren in der Regel kostenfrei ist? Es gibt jedoch Ausnahmen, vor allem, wenn grobe Fahrlässigkeit im Spiel ist. Ähnlich sieht es in Nordrhein-Westfalen aus, wo die Einsätze ebenfalls meist kostenfrei sind, allerdings mit ähnlichen Ausnahmen. In vielen Gemeinden, wie etwa in Schleswig-Holstein, variieren die Kosten je nach Situation und lokalen Vorschriften. Oft müssen die Kosten von der verursachenden Partei oder deren Versicherung getragen werden, es sei denn, der Einsatz wurde durch höhere Gewalt, wie ein Unwetter, ausgelöst.
Das Thema ist also nicht ganz so einfach, wie es scheint. In Hamburg musste einem Pferdebesitzer beispielsweise für die Rettung seines Tieres aus einem Graben über 1.600 Euro gezahlt werden. Manche Gemeinden verzichten jedoch auf die Kostenerstattung, um unangemessene Härten zu vermeiden. Ein gewisses Maß an Flexibilität kann hier also auch ganz hilfreich sein.
Die heutige Rettungsaktion zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit der Feuerwehren ist und dass man in Notsituationen aufeinander zählen kann. Und während wir uns freuen, dass das Pferd gerettet wurde, erinnert uns dieser Vorfall auch daran, dass wir immer wieder auf die Sicherheit unserer Tiere achten sollten. Man weiß ja nie, wann der nächste Einsatz nötig sein könnte.
