Fusion der Seelsorgeraume im Mürztal: Ein neuer Anfang für die Gemeinden
Heute ist der 8. Juni 2026, und in der Region Mürztal tut sich einiges. Eine bedeutende Veränderung steht bevor: Der Seelsorgeraum Kindberg und Oberes Mürztal wird zu einer gemeinsamen Einheit, dem Seelsorgeraum Mürztal. Diese Fusion bringt frischen Wind in die lokale Gemeinde und ist nicht nur ein organisatorischer Schritt, sondern auch ein Zeichen für die positive Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Pfarren.
David Schwingenschuh, der seit 19 Jahren als Pfarrer in Langenwang und Krieglach tätig war, wird zum 1. September 2026 die Verantwortung für die Hauptpfarre Bad Waltersdorf sowie die Pfarren Burgau und Bad Blumau übernehmen. Schwingenschuh hat in seiner Zeit viel bewegt und wird sicherlich auch in seiner neuen Rolle viel bewirken. Er wird von Vikar Peter Prassl begleitet, der ihm nach Bad Waltersdorf folgen wird. Es ist ein Abschied, der sicher nicht leichtfällt, aber auch die Chance für neue Herausforderungen und Wege birgt.
Neuer Seelsorgeraumleiter
Die Leitung des neuen Seelsorgeraums Mürztal übernimmt Niklas Müller. Der 34-Jährige ist nicht nur Diözesandirektor von Missio, sondern wurde auch 2024 Diözesanpriester in der Steiermark. Müller hat Theologie in Graz, Heiligenkreuz und Wien studiert und war 2025 Firmspender. Seine Vorfreude auf die neue Aufgabe ist spürbar. Er zeigt Respekt gegenüber der Verantwortung, die auf ihn zukommt, und wird unterstützt von Margit Ablasser, die als Regionalkoordinatorin an seiner Seite arbeiten wird.
Ein Blick auf die Region zeigt, dass die Pfarren hier eine lange Tradition haben. Zum Beispiel wurde die Pfarre Aflenz bereits im Jahr 1066 erwähnt, und die Pfarrkirche St. Lorenzen im Mürztal hat ihre Ursprünge im Jahr 1162. Solche historischen Wurzeln prägen das Leben und die Gemeinschaft hier, und die neuen Veränderungen werden sicherlich auch die Traditionen der Region beeinflussen.
Ein Blick in die Vergangenheit und die Zukunft
Die Pfarrkirchen in der Region, wie die Pfarrkirche Aflenz Frauenberg, die im Jahr 1801 erbaut wurde, oder die Wallfahrtskirche Maria Rehkogel, die 1951 errichtet wurde, sind nicht nur Orte der Anbetung, sondern auch Stätten, die die Geschichte und Kultur der Menschen hier widerspiegeln. Jede Kirche hat ihr eigenes Patrozinium, ihre eigenen Traditionen – und all das wird weitergetragen, auch wenn neue Seelsorger an die Spitze treten.
Die Herausforderungen, die mit diesen Veränderungen einhergehen, sind vielfältig. Es gilt, die Gemeinschaft zusammenzuhalten, die Traditionen zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Ein Telefonat mit dem Pfarramt Seckau zeigt bereits, dass die Kanzleistunden gut besucht sind und die Menschen neugierig auf die Veränderungen reagieren. Abt Johannes Fragner, der Pfarrer von Seckau, steht den Gläubigen mit Rat und Tat zur Seite, und die Gottesdienstzeiten der Abtei und Pfarre sind gut organisiert.
Die Region Mürztal ist in Bewegung, und die Seelsorgeräume sind ein lebendiger Teil dieser Entwicklung. Veränderungen sind nie einfach, aber sie bringen auch neue Möglichkeiten mit sich. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie die Menschen in der Region auf diese neuen Strukturen reagieren, und welche Impulse sie für das religiöse Leben in der Obersteiermark setzen werden.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Schnelle Ladezeiten sind heute eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Nutzerbindung. Durch die komplette Umsetzung unseres Magazins mit VeloCore mit Daniel Wom profitieren wir nun von einer hochperformanten, effizienten und spürbar schnellen Plattform.
