Heute ist der 7.06.2026 und in der Region Bruck-Mürzzuschlag gibt es Grund zur Freude! Hannes Paller aus Krieglach wurde bei der Wahl zum Bauernhof des Jahres ausgezeichnet. Diese Ehre wurde ihm von der Landwirtschaftskammer Steiermark zuteil, und, wie es sich gehört, waren Kammerpräsident Andreas Steinegger, Vizepräsidentin Maria Pein sowie Direktor Werner Brugner vor Ort, um die Auszeichnung feierlich zu überreichen. Hannes, ein 25-jähriger Betriebsführer, bewirtschaftet den elterlichen Hof, auf dem sich zurzeit 50 Milchkühe tummeln. Der Fokus seines Betriebs liegt klar auf der Milchwirtschaft – das ist auch keine Überraschung, wenn man bedenkt, wie wichtig die Landwirtschaft für die Region ist.

Seit Oktober 2024 leitet Paller den Hof, und es hat sich einiges getan. Im Februar des Vorjahres wurde ein Melkroboter eingeführt, der nicht nur eine erhebliche Arbeitserleichterung bringt, sondern auch Zeit spart. Das klingt nach einer echten Innovation! Der Hof ist mit einem modernen Außenklima-Laufstall ausgestattet, der Schrapper mit Gummimatten und Strohliegeboxen umfasst. Und das Beste? Vor zwei Jahren wurde ein 600 Quadratmeter großer Zubau, ein Special-Needs-Bereich, für die trockenstehenden und frisch laktierenden Kühe errichtet. Hier zeigt sich, dass Hannes den Betrieb mit einem klaren Blick für moderne Landwirtschaft führt.

Herausforderungen und Zukunftspläne

Doch es gibt nicht nur positive Aspekte. Paller sieht die allgemeine Preissituation in der Milchproduktion als große Herausforderung. Es gibt laufende Investitionen, aber an eine große Ansparung ist nicht zu denken. Geplante Erweiterungen im Jungviehbereich stehen ebenfalls an, und man fragt sich, wo die Reise hingeht. Die ganze Familie arbeitet gemeinsam im Stall, wobei die Aufgaben klar verteilt sind. Das ist Teamarbeit auf einem ganz anderen Level!

Hannes hat auch einen Wunsch: weniger Bürokratie und mehr Rückhalt durch die Gesellschaft für bäuerliche Betriebe. Das ist ein Anliegen, das viele Landwirte teilen. Zur Entspannung greift er zum Instrument und spielt Ziehharmonika, was ein bisschen den Stress des Alltags vergessen lässt.

Milchwirtschaft in der Steiermark

<pDie Steiermark hat eine lange Tradition in der Milchwirtschaft. Laut aktuellen Berichten sind 82,2% der Milchkühe in der Steiermark beim LKV Steiermark für Leistungsprüfung und Qualitätssicherung angemeldet. Insgesamt gibt es 65.950 Kontrollkühe, die sich auf zehn verschiedene Rassen verteilen, wobei Fleckvieh, Holstein und Brown Swiss die Hauptakteure sind. Am 30. September 2025 waren 2.391 Betriebe in der Steiermark der Milchleistungsprüfung angeschlossen – ein Rückgang um 2,6% im Vergleich zum Vorjahr.

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Die durchschnittliche Herdengröße pro Betrieb liegt bei 27,6 Kühen, was leicht über dem österreichischen Durchschnitt ist. Besonders interessant: In Roboterbetrieben, wie dem von Hannes Paller, liegt die durchschnittliche Herdengröße sogar bei 51,4 Kühen. Die Milcherträge haben sich ebenfalls positiv entwickelt – die Milchleistung aller Kontrollkühe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 109 kg. Das zeigt, dass die Investitionen in moderne Technik wie Melkroboter Früchte tragen.

Die Milchleistung in der Steiermark ist im guten Mittelfeld, wenn man einen Vergleich mit anderen Bundesländern anstellt. Hannes Paller steht also nicht allein da mit seinen Herausforderungen und Erfolgen. Man kann nur hoffen, dass die Gesellschaft und die Politik die Anliegen der Landwirte ernst nehmen und die nötige Unterstützung bieten. Denn am Ende des Tages geht es um mehr als nur um Milch – es geht um die Zukunft der Landwirtschaft in unserer Region.

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