In Kapfenberg wurde am vergangenen Wochenende ein bedeutendes Ereignis gefeiert. Sechzehn engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Steiermark erhielten ihr Hospiz-Zertifikat, und das in einem feierlichen Rahmen in der Evangelischen Kirche. Andrea Lammer, die Teamleiterin des Hospizteams Kapfenberg, begrüßte die Gäste herzlich und widmete sich der Würdigung des unermüdlichen Engagements der Absolventen. Solche Momente sind wichtig, denn sie zeigen, wie wertvoll ehrenamtliche Arbeit in unserer Gesellschaft ist.

Der Abend wurde durch die ehrlichen und warmen Worte von Sabine Janouschek, der Geschäftsführerin des Hospizvereins, ergänzt, die den Absolventinnen und Absolventen gratulierte. Sie betonte dabei die immense Bedeutung der Hospizarbeit, die oft im Hintergrund stattfindet, aber für viele Menschen von unschätzbarem Wert ist. Besonders erfreulich ist, dass fünf der neuen Absolventen das Hospiz-Team in Kapfenberg verstärken werden – eine echte Bereicherung!

Das Ehrenamt stärken

Vizebürgermeisterin Monika Vukelic-Auer sprach ebenfalls und hob die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Sie betonte, wie wichtig es sei, das regionale Angebot an Hospizbegleitung zu stärken. In Zeiten, in denen viele Menschen mit dem Thema Sterben und Trauer konfrontiert werden, ist es entscheidend, dass es geschulte und einfühlsame Begleiter gibt.

Die Ausbildung selbst, die von Elisabeth Slamanig und Maria Moser geleitet wurde, erfüllt die bundesweiten Richtlinien des Dachverbandes Hospiz Österreich. Sie umfasst nicht nur theoretische Inhalte, sondern auch praktische Aspekte der Hospizarbeit. Während des Grund- und Aufbaukurses lernen die Teilnehmer viel über ethisch-rechtliche Fragen, Kommunikation, die Herausforderungen der Hospizarbeit und die Begleitung von sterbenden Menschen. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die Reflexion über eigene Verluste und die Auseinandersetzung mit dem Thema Trauer.

Musikalische Einlagen und Unterstützung

Die Feier wurde musikalisch von Hans Trafella und Erwin Mauthner umrahmt, was zur festlichen Stimmung beitrug. Ein ganz besonderer Moment war die Segnung der Absolventinnen und Absolventen durch Pfarrer Erich Klein, der ihnen viel Kraft und Erfolg wünschte. Solche Gesten sind unbezahlbar und geben den neuen Hospizbegleitern das Gefühl, dass sie in ihrer Aufgabe wertgeschätzt werden.

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Ein weiterer erfreulicher Aspekt war die Unterstützung des Hospizteams durch die Firma BHDT Kapfenberg, die neue Gilets und Taschen zur Verfügung stellte. Solche Gesten der Wertschätzung sind wichtig, um das Ehrenamt zu fördern und die Arbeit der Hospizbegleiter zu würdigen.

Die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter ist nicht nur eine persönliche Herausforderung, sondern auch eine Möglichkeit, anderen Menschen in schweren Zeiten beizustehen. Sie umfasst zahlreiche Themen – von der Palliative Care bis hin zur Biografiearbeit. Die Teilnehmer arbeiten intensiv daran, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und sich auf die vielfältigen Anforderungen der Hospizarbeit vorzubereiten.

In der heutigen Zeit, in der viele Menschen mit Trauer und Verlust konfrontiert sind, ist die Rolle der Hospizbegleiterin und des Hospizbegleiters wichtiger denn je. Es ist ermutigend zu sehen, wie viele sich bereit erklären, diesen Weg zu gehen und anderen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite zu stehen. Das ist eine Form des Engagements, die unsere Gesellschaft dringend braucht und die absolut bewundernswert ist.