Neues Hundehaus im Tierheim Kapfenberg: Spatenstich gesetzt
Heute ist der 14.07.2026 und es gibt großartige Neuigkeiten aus dem Tierheim Kapfenberg! Der Spatenstich für ein neues Hundehaus wurde gesetzt. Dieses Projekt ist nicht nur ein Lichtblick für die vierbeinigen Bewohner, sondern auch für alle Tierschützer in der Region. Die neue Hundeunterbringungs- und Betreuungsanlage wird mit einer Investition von rund 528.000 Euro realisiert. Diese Summe umfasst den Abbruch, die Sanierung und den Neubau des alten Hundehauses, das dringend einer Erneuerung bedurfte.
Die neue Anlage wird zehn tiergerechte Verwahrplätze mit dazugehörigen Freilaufflächen bieten. Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer und Vizebürgermeister Herbert Suschnig haben gemeinsam mit Hund Eexpa, der als Assistenz der Heimleitung fungiert, die Bedeutung dieser Maßnahme hervorgehoben. Schließlich ist das alte Hundehaus stark sanierungsbedürftig und erfüllt nicht mehr die gesetzlichen Anforderungen. Während der Bauarbeiten werden die Hunde vorübergehend in eingezäunten Außenbereichen untergebracht, wo sie in beheizten Hundehütten schlafen.
Der Weg zum Neubau
Ein besonderer Aspekt des Projekts ist die Zusammenarbeit mit erfahrenen Vertragspartnern, darunter der Verein Tierheim Kapfenberg. Das Einzugsgebiet umfasst den Bezirk Bruck-Mürzzuschlag sowie Teile der Bezirke Leoben und Graz-Umgebung. Geplant ist die Fertigstellung der Arbeiten bis Ende November 2026, damit die Hunde noch vor Winter in ihre neue, moderne und sichere Unterkunft einziehen können.
Insgesamt umfasst das Projekt zehn Unterbringungseinheiten: acht Hundeboxen in Containerbauweise mit überdachten Freilaufflächen sowie zwei Massivbau-Einheiten für Tiere mit besonderen Anforderungen. Zudem wird es eine Futterküche, ein Futterlager, Wasch- und Bademöglichkeiten sowie Sozialräume für die Mitarbeiter geben. Ein Teil des alten Hauses wird abgetragen, während der verbleibende Teil saniert und als Lager genutzt wird. Der neue Massivbau wird rund 110 Quadratmeter Nutzfläche bieten.
Förderungen und Herausforderungen
Um das Projekt voranzutreiben, wurden bereits 650.000 Euro an Förderungen zugesichert. Diese Förderung, die von der Vorgänger-Regierung beschlossen wurde, ist essenziell, da Tierschutzprojekte in Österreich oft eine Vielzahl an Finanzierungsquellen benötigen. Die laufenden Untersuchungen auf dem Grundstück sind notwendig, da dort früher eine Deponie war. Der Grundstückskauf wird sorgfältig geprüft, um einen angemessenen Kaufpreis sicherzustellen.
Die Behörden arbeiten intensiv daran, die notwendigen Schritte für das Bauvorhaben zu setzen. Laut Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer sind grobe Mängel im Tierheim bereits 2024 mit Hilfe einer Förderung des Landes und der Stadt Kapfenberg behoben worden. Die Hunde leben seit über einem Jahr im Freien – ein Umstand, der nicht länger tragbar ist.
Tierschutzprojekte wie diese erfordern nicht nur Zeit und Know-how, sondern auch verlässliche Finanzierung. In Österreich kommt die Finanzierung selten aus einer einzigen Quelle. Häufig fließen die Mittel über Agrar- und ländliche Entwicklungsprogramme oder kommunale Lösungen, was die Sache nicht einfacher macht. Der Reflecta Fördermittelkompass könnte hier eine wertvolle Unterstützung bieten, um die passenden Tierschutzförderungen zu finden.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Die Vorfreude auf die neue Hundeunterbringung im Tierheim Kapfenberg ist groß, und wir hoffen, dass die Hunde bald in ein neues, sicheres Zuhause einziehen können!
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