Heute ist der 28.04.2026. In der Region Bruck-Mürzzuschlag blicken wir auf spannende Ereignisse, die sich vor 25 und 50 Jahren ereigneten. Ein Rückblick auf die Geschichte zeigt uns, wie sich die Region entwickelt hat und welche Themen damals die Menschen bewegten.

In der Ausgabe der „Obersteirer“ vom 27. April 2001 wurde der Brucker Hauptplatz zum Schauplatz einer Autoschau, die mit einer Diskussion über die geplante Tiefgarage einherging. Ein Projekt, das im aktuellen Budget nicht vorgesehen war und dessen Umsetzung frühestens für das Jahr 2010 angedacht war. Zudem war die Teilnahme an einem kostenlosen Gesundheits-Check der Böhler-Betriebskrankenkasse ein beliebtes Angebot, dem viele Kapfenberger nachkamen. In Bruck fand außerdem eine Sportlerehrung im Hotel Landskron statt, die die sportlichen Leistungen von 4.500 Bruckern in 21 Sektionen von 37 Sportvereinen würdigte. Es ist beeindruckend, dass jeder dritte Brucker sportlich aktiv ist.

Ein Blick in die Vergangenheit

Die „Obersteirer“ berichtete auch am 24. April 1976 über die Freiwillige Feuerwehr Kapfenberg-Hafendorf, die für den Betrieb einer Funkanlage ohne Genehmigung mit einer Strafe von 1.000 Schilling belegt wurde. Dies führte dazu, dass die Post die Antenne plombierte und somit den Funkbetrieb der Feuerwehr unterband. In Krieglach hingegen gab es eine leichte Zunahme der Nächtigungen im Fremdenverkehr, was für die Region positiv war. Ein besonderes Augenmerk galt dem 28-jährigen Brucker Otto Breg, der möglicherweise der erste österreichische Sportler nach dem Krieg werden könnte, der an zwei Olympischen Spielen in einem Jahr teilnimmt – in Sapporo, Innsbruck und eventuell auch in Montreal.

Zusätzlich erinnert der Trachtenverein Roßecker an bewegte Jahre und veranstaltete eine nächtliche Großübung im Tunnel Kirchdorf. Das Rote Kreuz plant im Mai einen Aufruf zum Blutspenden, um die dringend benötigten Blutkonserven zu sichern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Bericht über die Bürokratiebelastungen für kleine Betriebe, insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPU), die oft unter dem bürokratischen Aufwand leiden.

Feuerwehrgeschichte und ihre Bedeutung

Die Geschichte der Feuerwehr, insbesondere in Niederösterreich, ist von großer Bedeutung. Walter Krumhaar, ein langjähriger Ausbilder an der NÖ Landes-Feuerwehrschule, spielte eine zentrale Rolle in der Ausbildung und der Entwicklung der Feuerwehrgeschichte. Bereits 1979 wurde das erste Museum des NÖ Landesfeuerwehrverbandes am Areal der Landes-Feuerwehrschule in Tulln eröffnet. Dr. Hans Schneider, der Brand aus-Redakteur, begann zur gleichen Zeit mit der Erforschung der Geschichte des NÖ Feuerwehrwesens, was zur offiziellen Gründung der ersten Arbeitsgruppe Feuerwehrgeschichte im NÖ Landesfeuerwehrverband im Jahr 1983 führte.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Diese Arbeitsgruppe wurde 1986 in den neu geschaffenen Arbeitsausschuss Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation integriert. Im Jahr 1994 wurde das neue NÖ Feuerwehrmuseum im ehemaligen Minoritenkloster in Tulln eröffnet, das jedoch 2005 geschlossen wurde. Seither gibt es im Landesfeuerwehrkommando einen Schauraum mit Exponaten zur NÖ Feuerwehrgeschichte. 2009 wurde das Sachgebiet Feuerwehrgeschichte in NÖ offiziell eingeführt, und die Ausstellung „Vom Löscheimer zur Katastrophenhilfe“ fand im Stift Geras in den Jahren 2011 und 2012 statt und präsentierte die Entwicklung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes.

Die Ereignisse von damals und die Entwicklungen der Feuerwehrgeschichte zeigen, wie wichtig das Engagement der Bürger und der Institutionen für die Sicherheit und das Wohl der Gemeinschaft sind. Für mehr Details zu diesen historischen Aspekten und Ereignissen in der Region, besuchen Sie die Quelle hier.