Heute ist der 20.06.2026 und die Steiermark hat sich in ein wahres Wetterchaos verwandelt. Am Samstag wurden Temperaturen über 30 Grad gemessen – die Hitze, die viele von uns wohl eher als angenehm empfunden haben, wurde schnell von ungemütlichen Gewittern abgelöst. Am Nachmittag zogen kräftige Gewitter über die Obersteiermark, die sich dann weiter in Richtung Süden ausbreiteten. Es war wie ein ungebetener Gast, der einfach nicht gehen wollte.

Die Wetterwarnung der Stufe Rot für die meisten steirischen Bezirke lässt erahnen, wie ernst die Lage war. Lokale Gewitter brachten nicht nur heftigen Regen, sondern auch Hagel und Sturmböen mit sich. In Graz wurden über 50 l/m² Regen innerhalb kürzester Zeit gemessen! Das ist schon eine ordentliche Menge Wasser, wenn man bedenkt, dass die Höchstwerte in der Steiermark sogar in Mürzzuschlag bei 86,5 l/m² lagen. Auch Bruck an der Mur blieb nicht verschont und verzeichnete 82,3 l/m². Hier hat man das Gefühl, als würde der Himmel seine Pforten ganz weit öffnen und alles auf einmal loslassen.

Regenrekorde und Unwetterfolgen

Die Niederschlagsmessungen wurden zwischen 00:00 und 15:00 Uhr am Samstag durchgeführt. Am meisten hat es in Puchberg am Schneeberg geregnet, wo die stolze Menge von 96,5 l/m² gemessen wurde. Das ist nicht nur für die Region, sondern für ganz Österreich eine beachtliche Zahl! Aber auch die anderen Orte blieben nicht unberührt. Pernegg an der Mur kam auf 38,6 l/m², Graz (Universität) auf 27,9 l/m², Gleisdorf auf 17,8 l/m² und Fischbach auf 16,1 l/m². Man könnte fast meinen, das Wetter hat die Steiermark auf die nächste Stufe der Unberechenbarkeit katapultiert.

Wer sich in dieser Zeit über das Wetter informieren möchte, findet weitere Details auch auf der Webseite der Unwetterzentrale. Hier gibt es ständig aktualisierte Informationen über Wetterwarnungen und -entwicklungen. Immer gut, um vorbereitet zu sein, denn die Natur hat ihre eigenen Gesetze, die wir oft nicht beeinflussen können.

In der aktuellen Situation bleibt nur zu hoffen, dass die Gewitter bald vorüberziehen und die Sonne ihren Weg zurückfindet. Die Natur ist in ihrer Unberechenbarkeit sowohl faszinierend als auch furchteinflößend. Die Steiermark zeigt uns einmal mehr, wie wichtig es ist, auf die Zeichen des Wetters zu achten und respektvoll mit der Natur umzugehen.

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