Am 13. Juni fand am Stausee Soboth ein ganz besonderes Ereignis statt: die erstmalige gemeinsame Übung des Bootsdienstes der Polizei und der Wasserdienste des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg. Es war ein strahlender Tag, der die 27 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sowie die drei Polizisten mit ihrem neuen Einsatzboot der Landesverkehrsabteilung zusammenbrachte. Organisiert von der Feuerwehr Freidorf a.d.L., hatten auch die Feuerwehren aus Preding und Gössendorf ihren Anteil an dieser einmaligen Übung.

Die Atmosphäre war angespannt, aber voller Vorfreude. Anwesend war auch Petra Weber, die Referentin des Katastrophenschutzes der BH Deutschlandsberg. Sie beobachtete mit wachem Blick die Vorbereitungen und die Besprechungen zu Beginn der Übung. Der Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte. Es wurde deutlich, wie wichtig eine reibungslose Kommunikation zwischen den Wasserdiensten der Feuerwehren und dem Bootsdienst der Polizei ist – schließlich geht es im Ernstfall um Leben und Tod.

Praktische Übungen und Teamarbeit

Zu Beginn standen Besprechungen der Kommandostrukturen und der Organisation der Spezialdienste auf dem Programm. Anschließend demonstrierten die Einsatzkräfte ihre Kooperation und richteten eine direkte Funkverbindung ein – ein entscheidender Aspekt für die Einsatzbereitschaft auf dem Wasser. Besonders spannend war die Verständigung der Taucher im Wasser mit den Schiffsführern. Handzeichen und Notsignale wurden erläutert, um Missverständnisse zu vermeiden. So viel Teamgeist und Engagement, das war einfach ansteckend!

Die Übungen selbst waren vielfältig. Knotenkunde, das Retten einer leblosen Person aus dem Wasser mithilfe von Spineboards, das Abschleppen von Booten, „Mann über Bord“-Manöver und das Aufnehmen von Tauchern auf Schlauchboote standen im Mittelpunkt. Auch Landungsmanöver wurden geübt – alles Fähigkeiten, die im Ernstfall entscheidend sein können. Man konnte die Anspannung und den Spaß, den die Teilnehmer hatten, förmlich spüren. Die Versorgung während der Übung übernahm HFM Manfred Heinzl, der zusammen mit seiner Lebenspartnerin Maria für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgte – ein wichtiger Punkt, um die Moral hochzuhalten!

Dank und Anerkennung

LM d.F. Andreas Polz, der Wasserdienstbeauftragte der FF Freidorf, sprach seinen Dank an alle Beteiligten aus. Es war klar, dass ohne die engagierte Zusammenarbeit nicht nur die Übung, sondern auch die Sicherheit der Bevölkerung auf dem Wasser gefährdet wäre. So viel Hingabe und Einsatzbereitschaft sind nicht selbstverständlich. Jeder Einzelne hat dazu beigetragen, dass diese Übung ein voller Erfolg wurde.

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In einer Zeit, in der immer mehr Menschen die Natur für sich entdecken, sind solche Übungen von enormer Bedeutung. Sie stärken nicht nur die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Rettungsdiensten, sondern auch das Vertrauen in die Sicherheitskräfte. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass Teamarbeit und professionelle Vorbereitung der Schlüssel zu einer effektiven Notfallbewältigung sind. Wer hätte gedacht, dass solch eine Übung so viele Facetten und Möglichkeiten bietet!

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