Heute, am 4. Mai 2026, lässt sich in Deutschlandsberg der Frühling nicht nur an den blühenden Blumen erkennen, sondern auch an einem ganz typischen Geräusch: dem Rasenmähen. Die Sonne strahlt, und die Rasenmäher sind wieder aus dem Süden zurück. Doch bei all dem fröhlichen Rasenmähen gibt es auch einige Überlegungen, die die umweltbewussten Gartenbesitzer nicht aus den Augen verlieren sollten.
Ein Nachbar hat kürzlich angeregt, auf einen Elektrorasenmäher umzusteigen. Gute Idee, denkt man sich, denn die klassischen Benzinrasenmäher sind nicht gerade die umweltfreundlichsten Geräte. Sie verursachen nicht nur durch ihre Abgase eine beachtliche Umweltverschmutzung, sondern auch durch ihren Lärm. Die Auswahl an Elektrorasenmähern war jedoch begrenzt – nur zwei Modelle standen zur Verfügung. Letztendlich fiel die Entscheidung auf einen E-Roboter-Rasenmäher. Nun kann das Rasenmähen entspannt von der Bank aus beobachtet werden. Ein Schritt in Richtung umweltbewusste Lebensweise! [1]
Die Vorteile elektrischer Rasenmäher
Elektrische Rasenmäher gelten als umweltfreundliche Alternative, aber das Thema ist nicht ganz so einfach. Sie sind emissionsärmer und verursachen keine direkten Abgase. Der große Vorteil: Der Lärmpegel ist deutlich geringer als bei Benzinrasenmähern. Das ist besonders in dicht besiedelten Wohngebieten ein großer Pluspunkt. Dennoch stellen sich Fragen zur tatsächlichen Emissionsfreiheit, da sie von der Stromquelle abhängen. Strom aus erneuerbaren Energien macht sie nahezu emissionsfrei, während fossile Energieträger die Bilanz verschlechtern. Zudem haben Akkumodelle einen höheren ökologischen Fußabdruck durch die Herstellung der Batterien, sind aber leise und sauber im Betrieb. [2]
Die Entscheidung für einen elektrischen Rasenmäher kann auch praktische Gründe haben. Sie sind wartungsärmer, benötigen keinen Ölwechsel und lassen sich einfacher reinigen. Wer jedoch einen großen Garten hat, könnte mit langen Kabeln oder der Akkulaufzeit auf Probleme stoßen. Das sind Überlegungen, die man nicht einfach so beiseite schieben sollte.
Änderungen in der Gesetzgebung
Zusätzlich zu den Überlegungen rund um Rasenmäher und deren Umweltbilanz gibt es auch wichtige gesetzliche Änderungen, die ab 2024 in Kraft treten. Diese neuen Vorschriften verlangen, dass Rasenmäher bestimmte Lärmgrenzwerte einhalten müssen. Das Ziel ist der Schutz der Anwender und die Reduzierung von Lärmbelästigungen in Wohngebieten. Vor dem Kauf sollte man also die Lärmwerte im Auge behalten. Hersteller sind gefordert, umweltfreundlichere Modelle zu produzieren, die den strengeren Normen entsprechen. Verbraucher sollten beim Kauf auf entsprechende Umweltzertifikate achten. [3]
Ein städtisches Café plant zudem, einen mobilen Eiswagen im Schanigarten aufzustellen, um bei warmen Temperaturen den Eisverkauf zu fördern. Doch auch hier gab es eine Ablehnung der Genehmigung, die mit Sichtbehinderung auf ein Gebäude und der Störung des Stadtbildes begründet wurde. So wird die Nachbarschaft mit den neuen Rasenmähern sicher nicht die einzige Herausforderung sein, die es zu bewältigen gilt.