In der kleinen Marktgemeinde Wies, im malerischen Bezirk Deutschlandsberg, blüht die Freude am gemeinsamen Gärtnern. Der Kindergemeinderat Wies hat zum sechsten Mal ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen, das nicht nur die grüne Daumen der Kinder fördert, sondern auch den Gemeinschaftssinn und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Am Anfang des Monats Mai wurden die Kürbiskerne ausgesät, und nach drei Wochen intensiver Pflege im Gartenbau Lipp sind die Pflanzen bereit für ihre Reise in die Erde. Kurz nach Pfingsten war es dann soweit: Über 1.300 Kürbispflanzen fanden ihren Platz in Vordersdorf!

Die Helferinnen und Helfer, allesamt Kinder und Jugendliche, hoffen nun auf günstige Wetterbedingungen, damit die Pflanzen prächtig gedeihen. Im Herbst ist die Ernte der Speise- und Zierkürbisse geplant, die dann zur Dekoration des Ortskerns von Wies verwendet werden. Bürgermeister Josef Waltl zeigte sich begeistert von dem Engagement der jungen Gärtner und bezeichnete das Kürbisprojekt als eine schöne Tradition, die fest mit der Gemeinde verbunden ist. Es ist mehr als nur ein Projekt – es lehrt die Kinder den Wert regionaler Lebensmittel und die Bedeutung von nachhaltiger Landwirtschaft.

Einblicke in das Projekt

Die Kinder haben in diesem Jahr nicht nur Samen in Anzuchtplatten gesetzt, sondern auch viel über Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein gelernt. Das Kürbisprojekt fördert die Zusammenarbeit und das Miteinander, was besonders in Zeiten von Individualisierung und digitalen Ablenkungen wichtig ist. Die Pflege der Pflanzen wird weiterhin durch den Gartenbau Lipp in den nächsten 2–3 Wochen unterstützt. Gemeinsam schaffen sie eine grüne Oase, die nicht nur den Garten, sondern auch die Seele nährt.

Ein weiterer spannender Punkt: Der Kindergemeinderat nimmt 2023 an der „Steirer-Teller-Challenge – KiGRa-Edition 2026“ teil. Diese Challenge hat den Fokus auf regionale Lebensmittel und steirische Spezialitäten gelegt. Hierbei können die Kinder auch kreative Ideen entwickeln, wie sie die selbst angebauten Kürbisse in schmackhafte Gerichte verwandeln können.

So wird nicht nur der Garten zum Lebensraum, sondern auch der Tisch in den heimischen Küchen. Dieses Projekt ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Kinder durch gemeinsames Gärtnern nicht nur etwas über Pflanzen, sondern auch über sich selbst lernen können. Es spiegelt den notwendigen Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Arbeiten wider, die in unserer schnelllebigen Zeit oft verloren gehen. Mehr Informationen über das Projekt finden Sie in einem spannenden Artikel auf meinbezirk.at.

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