Heute ist der 8.05.2026, und in Salzburg wurden kürzlich die European Energy Awards (eea) verliehen. Ein wirklich spannendes Event, das die engagierten Gemeinden für ihre Bemühungen um Energieeffizienz und Klimaschutz ehrt. In diesem Jahr haben 35 Gemeinden den Award in Silber erhalten, und unter diesen befinden sich auch Laßnitzhöhe und Lieboch aus Graz-Umgebung. Dies zeigt, wie aktiv die Region in der Umsetzung umweltfreundlicher Maßnahmen ist.

Der European Energy Award wird an Kommunen vergeben, die am e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden teilnehmen. Dabei müssen die Gemeinden mehr als 50 Prozent der möglichen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien und zum Klimaschutz umsetzen. Für die besonders erfolgreichen Gemeinden gibt es sogar den European Energy Award in Gold, der verliehen wird, wenn mehr als 75 Prozent der Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Ein wirklich anspornendes Ziel!

Engagement für die Umwelt

Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig hob den wichtigen Beitrag dieser Gemeinden zum Umwelt- und Klimaschutz hervor. Effiziente Straßenbeleuchtung und gut isolierte, energiesparende Gemeindegebäude sind dabei nicht nur ein Gewinn für die Umwelt – sie reduzieren auch die Emissionen und unterstützen die regionale Wirtschaft. Ein echter Win-Win! Seit 2004 haben in Österreich insgesamt 32 Gemeinden ein e5 Gold-Audit bestanden oder erfolgreich verteidigt. Aktuell nehmen 287 Gemeinden in Österreich am e5-Programm teil. Es ist beeindruckend, wie viele Gemeinden sich mittlerweile engagieren.

Das e5-Programm unterstützt seit über 20 Jahren Gemeinden bei der Umsetzung energie- und klimapolitischer Maßnahmen. Es ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden. Der Bund fördert das Programm über die Klimaschutzinitiative klimaaktiv, während die Länder es vor Ort tragen und die Gemeinden die Maßnahmen umsetzen. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend für den Erfolg solcher Projekte.

Internationale Perspektive

Der European Energy Award selbst ist ein europäisches Gütezertifikat für Nachhaltigkeit, das sich auf die Energie- und Klimaschutzpolitik von Gemeinden konzentriert. Er wurde 2003 in Berlin gegründet und hat seinen Sitz heute in Brüssel. Mit mehr als 1500 Mitgliedsgemeinden und insgesamt 1872 beteiligten Gemeinden in Europa, die zusammen 77 Millionen Einwohner repräsentieren, ist das Programm ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Es ist wirklich toll zu sehen, wie viele Länder sich hier engagieren – von Deutschland über Frankreich bis hin zu Österreich.

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Die Kriterien für die Auszeichnung sind klar: Ab 50 Prozent erfüllten Punkten gibt es den EEA, ab 75 Prozent den EEA Gold. Dabei gilt die Zertifizierung für einen Zeitraum von drei bis vier Jahren, bevor eine erneute Überprüfung erforderlich ist. Das sorgt dafür, dass die Gemeinden kontinuierlich an ihren Zielen arbeiten und ihre Fortschritte dokumentieren müssen. Ein ständiger Ansporn zur Verbesserung!

Ein Blick in die Zukunft

Die Auszeichnungen sind nicht nur ein schöner Anreiz, sondern auch eine wertvolle Bestätigung für die harten Arbeiten der Gemeinden. Es gibt Fördermöglichkeiten in einigen Ländern, die es den Kommunen erleichtern, auf themenorientierte Fördergelder zuzugreifen. Besonders spannend ist, dass es auch in anderen Ländern wie Frankreich und Italien ähnliche Programme gibt, die auf dem gleichen Prinzip basieren. Die Vernetzung und der Austausch von Ideen über nationale Grenzen hinweg sind für den Klimaschutz unerlässlich.

Mit dem Einsatz für nachhaltige Energien und Klimaschutz leisten die Gemeinden einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickeln wird, aber eines steht fest: Das Engagement in Laßnitzhöhe und Lieboch ist ein wunderbares Beispiel für das, was möglich ist, wenn man Hand in Hand arbeitet. Und vielleicht wird es bald noch mehr Gemeinden im Graz-Umgebung geben, die ebenfalls in den Genuss einer Auszeichnung kommen!