In Graz tut sich was – und das ist nicht nur ein leises Rauschen im Wind. Die Stadt hat sich auf die Fahnen geschrieben, umweltfreundliche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu fördern. Es geht darum, Graz widerstandsfähiger gegen die Herausforderungen zu machen, die durch die Klimakrise auf uns zukommen. Heißere Sommer und häufigere Starkregenereignisse sind längst keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern Realität. Daher setzt die Stadt auf verschiedene Umweltmaßnahmen, die nicht nur der Natur, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.

Die Initiativen sind vielfältig. Dazu gehört die Pflanzung von Stadtbäumen, die nicht nur Schatten spenden, sondern auch das Wohlbefinden steigern. Zudem steht die Dach- und Fassadenbegrünung auf der Agenda, die dazu beiträgt, Gebäude und Umgebung zu kühlen. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist die Nutzung von Regenwasser, während die Entsiegelung versiegelter Flächen den Regenwasserrückhalt fördert. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner hebt hervor, wie wichtig private Beiträge zu diesen Maßnahmen sind. Sie sagt, dass jeder einzelne Baum und jede begrüßte Fläche zählt.

Förderungen für private Klimamaßnahmen

Für all jene, die aktiv werden wollen, gibt es attraktive Förderungen. So werden 50% der Kosten für Stadtbäume bis zu einer Höhe von 700 Euro pro Baum übernommen – maximal zehn Bäume pro Standort. Bei der Entsiegelung gibt es 50 Euro pro Quadratmeter, bis zu 15.000 Euro pro Projekt. Bei der Fassadenbegrünung können bis zu 70% der Kosten, maximal jedoch 7.000 Euro pro Objekt, gefördert werden. Auch Dachbegrünungen werden mit bis zu 50% der Kosten und maximal 10.000 Euro unterstützt. Last but not least gibt es für Regenwassernutzungsanlagen 250 Euro pro Kubikmeter Speichervolumen, bis zu 5.000 Euro Förderung. Ein echter Anreiz, um aktiv zu werden! (Die Informationen stammen von 5min.at)

Doch nicht nur in Graz wird über Begrünungen nachgedacht. Immer mehr Bundesländer setzen auf eine Solarpflicht für Neubauten und Dachsanierungen. Diese Pflicht gilt sowohl für Flachdächer als auch für Dächer mit Neigung, wenn die Fläche mindestens 50 Quadratmeter beträgt. Hamburg plant sogar, ab 2027 eine Solargründach-Pflicht einzuführen, bei der 70% des Daches begrünt und 30% mit Photovoltaik belegt werden sollen. Spannend, oder? Und es wird noch besser: Die Kombination von PV-Anlagen und Dachbegrünungen kann den Ertrag der PV-Anlagen um 4-6 Prozent steigern. So nutzt man die Dachfläche gleich doppelt – für die Stromerzeugung und den Klimaschutz.

Klimagerechte Dachnutzung

Diese klimagerechte Nutzung von Dachflächen ist nicht nur ein Trend, sondern wird immer wichtiger für die Anpassung an den Klimawandel. Aktuelle Studien beschäftigen sich intensiv mit den Potenzialen und Herausforderungen von Photovoltaik-Anlagen und Dachbegrünungen. Besonders die Kombination von beiden, die sogenannten PV-Gründächer, bietet viele Vorteile. Sie verbessern das Mikroklima, halten Regenwasser zurück und fördern die Biodiversität. Aber es gibt auch Herausforderungen. Höhere bautechnische Anforderungen und Investitionen sind nötig, um diese Lösungen umzusetzen. Und das ist noch nicht alles: Es müssen geeignete Dachflächen identifiziert und Hindernisse wie mangelndes Wissen abgebaut werden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das Zentrum für KlimaAnpassung unterstützt Kommunen und Einrichtungen mit wertvollen Erkenntnissen und Informationen. Die Resultate solcher Studien werden auf digitalen Plattformen zugänglich gemacht – ein wahrer Schatz für alle, die sich für klimagerechte Dachnutzungen interessieren. Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklung in Graz und darüber hinaus weiter entfalten wird.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören heute zu den grundlegenden Anforderungen an jedes professionelle Nachrichtenangebot. Unser neues System setzt auf datensparsame Verarbeitung, den weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter-Skripte und transparente Einwilligungsmechanismen. Die DSGVO-sichere technische Basis wurde von Daniel Wom und VeloCore geschaffen.