In Kalsdorf, einem charmanten Ort in Graz-Umgebung, hat im Oktober 2023 ein bedeutendes Kapitel für die junge Generation begonnen. Der erste Jugendrat wurde ins Leben gerufen und feierlich angelobt. Zwölf Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren haben sich zusammengefunden, um aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken. Sie haben Bürgermeister Manfred Komericky und Bezirkshauptmann Andreas Weitlaner versprochen, sich respektvoll für die Belange der Gemeinde einzusetzen. Das ist doch schon mal ein starkes Zeichen! Quelle.

Die Amtsperiode des Jugendrats endete mit dem Schulschluss, aber die Erinnerungen an die neun Sitzungen und 15 Abstimmungen werden sicher lange bleiben. Hierbei stand nicht nur die Förderung von Demokratieverständnis, Kreativität und Teamgeist im Vordergrund, sondern auch das soziale Engagement der Jugendlichen. Ein ganz besonderes Highlight war die Organisation und Umsetzung einer Jugendgala, deren Einnahmen fast 1.000 Euro für den Verein Wildtiere der Steiermark und die Arche Noah einbrachten. Bei einem Besuch in der Arche wurden die Jugendlichen über die Not von ausgesetzten Haustieren informiert. Solche Erlebnisse prägen! Aber das war noch nicht alles, denn sie übernahmen auch Verantwortung für die Bücherbox im St. Anna-Park und pflanzten bei der Baumchallenge einen Apfelbaum in der Grünoase. Wie cool ist das denn?

Ein Ohr für die Jugend

Der Gemeinderat hat auf die Vorschläge des Jugendrats reagiert und Ideen wie eine Halloween-Party und einen Krampuslauf umgesetzt. Das zeigt, wie ernst man die Stimmen der Jugendlichen nimmt. Vizebürgermeisterin Sabine Jakubzig, die die Bildung des Jugendrats initiiert hat, überreichte den jungen Mitgliedern „Dienstzeugnisse“. Diese bescheinigen ihnen Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen – Eigenschaften, die ihnen sicherlich beim Übergang ins Berufsleben von Nutzen sein werden. Bürgermeister Komericky betonte, wie wichtig die Ideen der Jugendlichen für die Zukunft sind, und Bezirkshauptmann Weitlaner hob die Bedeutung von demokratischem Denken in jungen Jahren hervor. Es ist einfach wichtig, dass die Jugend gehört wird!

Begleitet wird der Jugendrat von Katrin Uray-Preininger und Mathias Schalk von der Fachstelle beteiligung.st. Die Idee für diesen Jugendrat kommt nicht von ungefähr. Sie entstand aus der Beteiligungs-Initiative Points4Action, die vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde und über 50 Kinder und Jugendliche in verschiedene Projekte einbezogen hat. Der Enthusiasmus, den die Jugendlichen mitbringen, ist ansteckend! Lena Marie möchte den Zusammenhalt unter den Jugendlichen stärken, während Constantin darauf brennt, neue Outdoor-Sportgeräte ins Leben zu rufen. Ein kreativer Austausch, der viel Potenzial birgt.

Demokratie von klein auf

Die Initiative in Kalsdorf reiht sich in ein größeres Bild ein, das auch auf nationaler Ebene immer mehr Beachtung findet. Das Bundesjugendministerium fördert die politische Beteiligung junger Menschen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken. Ergebnisse aus verschiedenen Jugendbeteiligungsformaten zeigen, dass junge Menschen gleichwertig in Entscheidungsprozesse einbezogen werden möchten und eine klare, jugendgerechte Kommunikation benötigen. Es ist entscheidend, dass ihnen der Zugang zu Beteiligungsangeboten erleichtert wird, damit sie ihre Stimmen effektiv einbringen können.Quelle.

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Im Herbst soll der zweite Jugendrat in Kalsdorf gegründet werden – und wir sind gespannt, was die nächste Generation an Ideen und Projekten mitbringen wird. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Beteiligung junger Menschen nicht nur für sie selbst, sondern auch für die gesamte Gemeinde von großer Bedeutung ist. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, der zeigt, wie wichtig es ist, dass die Jugend nicht nur gehört, sondern auch aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft beteiligt wird.

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